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Kinostart: "Transformers : Ära des Untergangs"

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Michael Bay ist mit "Transformers - Ära des Untergangs" zurück - Kinostart in Deutschland ist am 17 Juli 2014.

Die Handlung:

Auch fünf Jahre nach der großen Schlacht von Chicago sind die Menschen am Aufräumen - gegenüber außerirdischen Robotern sind sie vorsichtiger geworden. So erhält Harold Attinger (Kelsey Grammer) in einer geheimen Einheit der CIA den Auftrag, sämtliche, noch auf der Erde verbliebenen Decepticons zu finden und zu vernichten. Attinger hält sich aber nicht ganz an die Mission - er sieht das Problem nämlich im Allgemeinen in den Transformers und will nun auch Jagd auf friedliche und hilfsbereite Autobots machen und sie auslöschen. Unterdessen stößt der erfinderische Autoschrauber Cade Yeager (Mark Wahlberg) bei der Suche nach Ersatzteilen in einem zerschossenen Truck auf den Autobot-Anführer Optimus Prime. Dadurch geraten der alleinerziehende Yeager, Tochter Tessa (Nicola Peltz) und dessen Freund Shane (Jack Reynor) ins Visier von Attingers Spezialeinheit. Noch dazu sinnt auch immer noch eine Horde Decepticons auf Rache…

VIDEO: "Transformers 4" - offizieller Trailer deutsch


 Also doch: Michael Bay ist mit "Transformers 4 - Ära des Untergangs" zurück - trotz wiederholter Ankündigung, er würde keine weiteren Transformers-Film mehr machen. Im ersten Teil der geplanten neuen Trilogie wurde menschliche Figurenarsenal fast vollständig ausgetauscht, im Prinzip bleibt aber alles beim Alten. Statt einer Coming-of-Age-Romanze gibt es nun eine Alleinerziehender-Vater-Tochter-Beziehung. Und jede Menge fightende Roboter.

Michael Bay wollte eigentlich wieder Shia LaBeouf als Hauptdarsteller haben, dieser war schon in den ersten drei Transformers-Filmen zu sehen. Die Produzenten haben sich aber für Mark Wahlberg als neue Hauptfigur in der zweiten Trilogie ausgesprochen. Letztlich macht das aber überhaupt keinen Unterschied, Wahlberg hat laut Drehbuch ebensowenig Möglichkeit seinen Charakter zu entfalten, wie sein Vorgänger LaBeouf. Die Story - der überfürsorgliche Vater ist sauer, weil seine 17-jährige Tochter mit einem drei jahre älteren Mann ausgeht - mag im erzkonservativen amerikanischen Texas vielleicht noch auf Verständnis stoßen. Hierzulande wirkt das Altersdrama eher wie ein fadenscheiniges Motiv, troz des 40+-Protagonisten dennoch eine junge Darstellerin im Film unterzubringen. Und der Regisseur filmt Nicola Peltz genauso voyeuristisch ab, wie zuvor Megan Fox oder Rosie Huntington-Whiteley.

Ansonsten ist "Transformers 4" reine, brachiale Nonstop-Action, die ab der 40. Minute einsetzt und von da ab mehr oder weniger bis zum Abspann andauert. Verschnaufpausen gibt es so gut wie keine und im Gegensatz zu "Transformers 3", der mit der großen Schlacht um Chicago einen Höhepunkt fand, ist die dargebotene Action in Ära des Untergangs" etwas eintönig - trotz wechselnder Schauplätze, neuer Autobots bzw. Dinobots im Finale.

Die Actionsequenzen sind alle in etwa gleich laut inszeniert, was sie in der Wahrnehmung des Zuschauers kaum differenziert erscheinen lassen. Kreative Breaks gibt es nicht, dafür zu viele Bösewichte - auch wenn der ein oder andere tatsächlich eine kleine Überraschung ist, so sind die Motive der Bösen so willkürlich, dass sich beim Zuschauer eher Gleichgültigkeit einstellt als Spannung.

VIDEO: "Transformers 4" - offizieller Trailer deutsch

Bay hat eigentlich jede Menge tolle Vorlagen für die kommenden zwei Teile geliefert: Die Dinobots, die zum ersten mal auftauchen, die Final-Szene mit Optimus Prime oder eine Alienhand, welche man nur für Sekunden sieht. Dennoch wecken diese Andeutungen wenig Neugier, sondern lösen schlichtes Achselzucken aus.

Michael Bay bringt den Zuschauer mit vielen Spezialeffekten mal wieder zum Staunen - Figuren und Handlung aber sind mau und die nicht enden wollende Action ohne kreative Breaks bringt statt Wow-Effekt lediglich Gleichgültigkeit und Langeweile.

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