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Kino am 1. Oktober: "Verblendung" und "Evet, ich will!"

Schwedische Mordserien und deutsch-türkische Hochzeiten, mit "Verblendung" und "Evet, ich will!" feiert der europäische Film Hochkonjunktur im Kino-Oktober.

In "Verblendung" bekommt der halbwegs gescheiterte Journalist Mikael Blomqvist von dem 82-Jährigen Industriellen Henrik Vanger den Auftrag, das Verschwinden seiner Nichte Harriet 40 Jahre zuvor zu recherchieren. Hilfe bekommt er von der Hackerin Lisbeth, die sich wenig für die Welt und ihre Menschen begeistern kann.

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Mit "Verblendung" bekommt die schwedische "Millenium"-Trilogie des 2004 verstorbenen Stieg Larsson einen Start, wie ihn sich der Autor gewünscht hätte. Aufwendig umgesetzt, mit tollen Darstellern und durch und durch spannend inszeniert, wird "Verblendung" nicht nur die Leser der millionenfach verkauften Buchreihe begeistern.

In "Evet, ich will!" werden verschiedene Geschichte eines ethnisch bunt gemischten Hochhauses in Berlin erzählt. Dirk und Özlem wollen heiraten, aber ihre Eltern sind dagegen. Radiomoderator Coskun soll mit einer türkischen Alevitin verheiratet werden und bekommt Zweifel. Noch komplizierter wird es für den türkischen Mechaniker, der einen Mann liebt und natürlich spielen auch Aufenthaltsgenehmigungen eine Rolle.

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In seinem Langfilmdebüt gibt Schauspieler Sinan Akkus nicht viel um politische Korrektheit. Vielmehr fängt er mutig und wenig zurückhaltend die Dynamik ein, die multiethnisches Liebesgeplänkel in Deutschland nun mal birgt und profitiert besonders von der bunten Darstellerriege um Oliver Korittke, Lale Yavas, Tim Seyfi und Co.

Ob mit mörderischer Spannung oder durch lakonischen Humor, die Kinostarts am 1. Oktober bieten Abwechslung und Unterhaltung. Wer "Verblendung" oder "Evet, ich will!" anschaut, wird seinem Geld sicher nicht hinterhertrauern.

Bild: www.verblendung-derfilm.de, www.evetichwill-derfilm.de

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