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Kampagne: "Runter vom Gas!"

Das Bundesverkehrsministerium hat gemeinsam mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat eine Informationskampagne mit der zentralen Aufforderung „Runter vom Gas!“ eingeleitet.

Die Kampagne soll auf die dramatischen Folgen des zu schnellen Fahrens aufmerksam machen, da in Deutschland das Fahren mit unangepasster Geschwindigkeit, weiterhin die Unfallursache Nummer eins ist.

Im Jahr 2006 wurden rund 31% aller selbstverschuldeten Unfälle mit Todesfolge durch unangepasste Geschwindigkeit verursacht. Die Zahl der Verletzten 2007 ist gegenüber dem Vorjahr um 2,2 % auf mehr als 431.000 gestiegen. Bei Verkehrsunfällen sterben in Deutschland jährlich 5.000 und täglich 14 Menschen.

Aus diesem Grund wird mit einer drei Millionen teuren Kampagne (Anzeigen, Plakaten, Fernseh-, Kino- und Radiospots sowie umfangreicher Öffentlichkeitsarbeit), versucht die Verkehrsteilnehmer aufzurütteln und zu verbildlichen, welche Folgen das schnelle Fahren haben kann: Den Tod.

Zu den Anzeigen-Motiven

Die Kampagnenmotive, riesige Plakate, stellen glückliche und sorglose Momentaufnahmen von Familien, Paaren und Freunden dar. Allerdings stehen diese Aufnahmen in Kontrast zu den Todesanzeigen und den damit verbundenen Gefühlen von Trauer. Auf den Plakaten stehen wahre Schicksale, wahre Namen – nur die Menschen auf den Fotos wurden von einer Werbeagentur im Ausland ausgesucht.

Es soll bewusst werden, dass es sich um alltägliche Gründe handelt, die zum schnellen Fahren verleitet haben, bzw. um häufiges Fehlverhalten. Jeder Autofahrer und jede Autofahrerin kennt den einen oder anderen Grund aus eigener Erfahrung und wird sich in den Motiven wiederfinden, so aus der Homepage der Kampagne zu entnehmen.

Das gesetzte Ziel der Bundesregierung und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat: Eine Halbierung der Verkehrstotenzahlen für die Bundesrepublik Deutschland bis zum Jahr 2010 zu erreichen.

Der TV-Spot der Kampagne:





Quelle: "Runter vom Gas!"

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