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Jason deCaires Taylor – Unterwasser-Statuen

Wer in Grenada oder auch Cancun in Mexiko tauchen geht, könnte auf die Unterwasser-Statuen des Künstlers Jason deCaires Taylor treffen: La Evolución Silenciosa oder The Silent Evolution, also die stille Evolution, heißt das Projekt. An die 70 Statuen versenkt der ehemalige Tauchlehrer für seine Kunstinstallationen im Meer. Taylor hat einen Abschluss in Skultpur- und Keramikarbeiten und verbindet daher seine Leidenschaft für das Meer mit seinen künstlerischen Arbeiten.

Seit jeher faszinierte ihn die Natur, wie man in der Biographie auf seiner Webseite nachlesen kann. Im Jahr 2006 hat er den ersten Skulpturen-Park kreiert, der Unterwasser liegt. Vor der Küste Grenadas in den Antillen kann man den Park als Taucher erkunden. Zuletzt hat er in Cancun, der Isla Mujeres in Mexiko eine neue Ausstellung der stummen Evolution erstellt. In 9 Metern tiefe stehen 400 lebensgroße Figuren, Kinder, Frauen und Männern in allen Altersklassen. Alle haben individuelle Kleidung oder Mimik und sind gruppenweise angeordnet.

Taucher können die steinerne Menschenmasse erkunden, doch der eigentlich interessante Effekt lässt sich erst viel später beobachten: Nach etwas über zwei Jahren sieht man schon deutliche Anzeichen von Algenwuchs und weiteren Pflanzen und Tieren. Die Natur erobert die Skulpturen zurück und man sieht die Veränderungen, die unter Wasser vor sich gehen – daher auch der Name des Projektes, Evolution. Die Unterwasser-Skulpturen von Jason deCaires Taylor werden zu künstlichen Riffen, in denen das Leben Unterwasser beobachtet werden kann und wer in Grenada oder Cancun Urlaub macht, sollte einmal in die 'Silent Evolution' abtauchen.

- So haben sich die Unterwasser-Statuen von Jason deCaires Taylor im Laufe von über zwei Jahren verändert:

Bild: underwatersculpture.com

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