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International Emmy Award 2013: Zwei Auszeichnungen gehen nach Deutschland

Der Emmy ist der begehrteste Fernsehpreis der Welt! Bei den Primtetime Emmys werden Produktionen aus den USA ausgezeichnet - es gibt aber auch noch den International Emmy, bei denen TV-Ereignisse aus aller Welt bedacht werden. Dieser Preise wird zwar in den USA kaum wahrgenommen, obwohl er dort verliehen wird. Trotzdem ist er sehr begehrt.

Am Montagabend fand die Preisverleihung statt. Auch aus Deutschland reisten die Nominierten an. Und zwei Preise konnten sie mitnehmen. Der ZDF-Film "Das Wunder von Kärnten" setzte sich gegen TV-Filme aus Uruguay, Großbritannien und Japan durch. Darin geht es um einen jungen Arzt, der ein dreijähriges Mädchen mittels einer Notoperation retten muss.

Hauptdarsteller Ken Duken war ganz aus dem Häuschen, als der Emmy gesichert war. "Es war eine krasse Konkurrenz. Ich hätte nicht damit gerechnet", meinte er in der Nacht zum Dienstag. So richtig begreifen konnte er diese wichtige Auszeichnung noch nicht, meinte Duken. Im TV lief der Film überaus erfolgreich. Das ZDF verzeichnete einen Marktanteil von 17,1 Prozent, im ORF waren es sogar 33 Prozent.

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Einen Ehren-Emmy bekam RTL-Chefin Anke Schäferkordt verliehen. Box-Weltmeister Wladimir Klitschko nahm die Übergabe vor, der dafür sogar auf die Knie ging. Heino Ferch dagegen, der in der Kategorie Bester Schauspieler für eine Rolle in "Spuren des Bösen - Racheengel" nominiert war, musste sich dem britischen Darsteller Sean Bean, bekannt aus "Game of Thrones" und der "Herr der Ringe"-Trilogie", geschlagen geben. Bean spielte die Hauptrolle im Film "Accused".

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