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Im Kino: 'The Bang Bang Club' und 'Mr. Nice'

Echte Geschichten zählen diese Woche in den deutschen Kinos, die beiden Starts 'The Bang Bang Club' und 'Mr. Nice' basieren auf Tatsachen. Der Grundton des Kriegsfotografen-Dramas unterscheidet sich allerdings deutlich von dem eher tragikomisch ausgelegten Drogendealer-Biopic.

Die vier Kriegsfotografen Kevin Carter (Taylor Kitch), Ken Oosterbroek (Frank Rautenbach), Joao Silva (Neels Van Jaarsveld) und Greg Marinovich (Ryan Phillippe) aus 'The Bang Bang Club' verdienen ihr Geld damit, die Kamera in den Krisenherden dieser Welt draufzuhalten, wenn man längst davonlaufen sollte. Anfang der 90er-Jahre halten sie sich in Südafrika auf und erleben die Unruhen in den Townships aus nächster Nähe.

- Hier gehts zum Trailer von 'The Bang Bang Club'

Gegen Ende der Apartheid gerät die Gewalt immer mehr außer Kontrolle und gleichzeitig ergibt sich für die Fotografen die Chance, preisgekrönte Bilder zu bekommen. Nach und nach stellt sich allerdings heraus, dass die Männer viel mehr als ihr physisches Wohl riskieren und welche seelischen Konflikte damit verbunden sind, als unbeteiligte Person den Auslöser zu drücken.

Der Grund, warum das Drama 'The Big Bang Club' innerhalb seiner Thematik so überzeugt, sind schlicht und ergreifend die authentischen Komponenten, die für den Film zusammenkamen: Regisseur Steven Silver drehte bereits zahlreiche Dokumentationen, dazu berieten Greg Marinovich und Joao Silva persönlich die Crew am Set. Mit Ryan Phillippe, Taylor Kitch und Malin Akerman konnten einige bekannte Gesichter für die kanadisch-französische Produktion gewonnen werden. Dennoch bewegt sich 'The Bang Bang Club' jenseits von Hollywood und schafft es über die volle Distanz zu unterhalten.

Das tragikomische Biopic 'Mr. Nice' erzählt die Lebensgeschichte des legendären Drogendealers Howard Marks (Rhys Ifans), der in den 70er- Jahren bereits während des Studiums an der Oxford-Universität anfängt Marihuana zu schmuggeln. Später steigt er zum Drogenbaron auf und wird wegen seiner Kontakte in den Nahen Osten sogar für den Geheimdienst interessant. Der englische Regisseur Bernard Rose zeigt die Kultfigur Howard Marks als sympathischen Typen, der seine Verbrechen stets gewaltfrei durchführte und einfach nur gerne Drogen nahm. Neben dem wie immer überzeugenden Rhys Ifans sind hier u.a. Chloe Sevigny und Chripin Glover zu sehen.

- Hier gehts zum Trailer von 'Mr. Nice'

Wahre Geschichte gehen immer, egal ob witzig oder dramatisch. Seit gestern gibt es mit 'The Bang Bang Club' und 'Mr. Nice' zwei dieser wahren Geschichten in den deutschen Kinos gesehen.

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