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Im Kino: 'Oskar und die Dame in rosa' und 'Wie durch ein Wunder'

Am Donnerstag starten zwei gefühlvolle Dramen und gleichzeitig gelungene Romanverfilmungen in den deutschen Kinos. Sowohl in 'Oskar und die Dame in rosa' als auch in 'Wie durch ein Wunder' geht es um den Umgang mit dem Tod, beide Filme hinterlassen dennoch ein gutes Gefühl.

Oskar (Amir) aus 'Oskar und die Dame in rosa' ist todkrank, der 10- Jährige kann aber trotz seiner Traurigkeit darüber mit niemandem sprechen, weil seine Eltern selbst viel zu niedergeschlagen sind. Als eines Tages eine Damen in rosa (Michéle Laroque) in seiner Klinik auftaucht, ändert sich das schlagartig. Sie zeigt Oskar, wie man jeden Tag feiert und genießt, so dass der kleine Junge bald neue Hoffnung schöpft.

- Hier gehts zum Trailer von 'Oskar und die Dame in rosa'

Der zauberhaften Romanverfilmung merkt man vor allem die Tatsache an, dass Autor Eric-Emmanuel Schmitt selbst auf dem Regiestuhl Platz nahm. Mit Leichtigkeit und Humor wird ein schweres Thema behandelt, das jederzeit Platz für die herzergreifende Aufrichtigkeit lässt. Dabei ist 'Oskar und die Dame in rosa' auch noch meisterhaft von Michéle Laroque, dem kleinen Debütanten Amir und Max von Sydow in einer Nebenrolle gespielt. Völlig zu Recht kommt Schmitt mit seiner zweiten Regiearbeit nach 'Odette Toulemonde' (2006) international in die Kinos, auf weitere Filmarbeiten des Schriftstellers darf man nun schon gespannt sein.

Charlie St. Cloud (Zac Efron) aus 'Wie durch ein Wunder' ist das große Vorbild und der beste Freund seines kleinen Bruders Sam (Chris Massoglia). Als der durch einen Autounfall ums Leben kommt, gibt sich Charlie die Schuld und verliert den Glauben an eine Zukunft. Jeden Tag trifft er sich mit dem Geist seines Bruders, um ihm wie versprochen, das Baseballspielen beizubringen. Als er die hübsche Seglerin Tess (Amanda Crew) kennenlernt, beginnen sich die Dinge zu ändern für Charlie.

- Hier gehts zum Trailer von 'Wie durch ein Wunder'

Nach '17 Again' arbeiteten Regisseur Burr Stevens und Teenie-Schwarm Zac Efron zum zweiten Mal zusammen. In 'Wie durch ein Wunder' sind aber ganz andere Qualitäten von dem 22-Jährigen gefordert als in seiner bisherigen Karriere. Das gefühlvolle Spiel des tief verletzten und von Schuldgefühlen geplagten Charlie gelingt ihm durch und durch, auch die Nebenrollen sind mit Kim Basinger und Ray Liotta hochwertig besetzt. 'Wie durch ein Wunder' weicht zwar teilweise entscheidend von der Bestseller-Vorlage Ben Sherwoods ab, behält aber den Geist der tragischen Fantasy-Romanze und bietet damit perfektes Popcorn-Kino.

Große Gefühle, lebensbejahend und romantisch! Bei dem ein oder anderen Zuschauer von 'Oskar und die Dame in rosa' und 'Wie durch ein Wunder' werden sicherlich ein paar Tränen fließen, dennoch verlässt man die Kinostarts vom 7. Oktober mit einem guten Gefühl.

Bild: www.oskarunddiedameinrosa.de, www.wie-durch-ein- wunder.de

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