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Im Kino: 'Green Lantern'

Ein weiterer Comic-Held erobert die Leinwand, 'Green Lantern' stammt aus der DC-Schmiede und hat mit Ryan Reynolds eine perfekte Verkörperung gefunden. Zeitgemäß und in modernem 3D wird die über 70 Jahre alte Geschichte um die Beschützer des Universums ins Jahr 2011 getragen.

Hal Jordan (Ryan Reynolds) ist ein Chaot, wie er im Buche steht. Er führt ein wildes Leben als Single, ist beruflich aber ein ebenso waghalsiger wie erfolgreicher Testpilot für die Air Force. Mit diesem Verhalten eckt er schon mal bei der Kollegin Carol Ferris (Blake Lively) an, die zugleich auch seine unerfüllte Jugendliebe ist.

- Hier gehts zum Trailer von 'Green Lantern'

Hals Leben ändert sich schlagartig, als er von einem sterbenden 'Green Lantern', einem außerirdischen Wächter eines Bezirks des Universums, den Auftrag erhält, seine Nachfolge anzutreten. Er bekommt einen grünen Ring und erhält übernatürliche Kräfte, mit denen er sich zwischen zahlreichen anderen solcher Wächter beweisen muss. Gleichzeitig untersucht der Wissenschaftler Hector Hammond (Peter Sarsgaard) den Körper des toten Außerdirdischen und erhält durch den Kontakt zur DNA parapsychische Fähigkeiten. Dabei verliert er zunehmend den Verstand und wird gefährlich, Hal muss zum ersten Mal wirklich Verantwortung übernehmen.

Mit einem Budget von geschätzten 200 Millionen Dollar und dementsprechend aufwendigen Effekten bringt 'James Bond 007 - Casino Royale'-Regisseur Martin Campbell den Klassiker zu seiner tatsächlich ersten Leinwandversion. Im Gegensatz zu den großen DC-Helden Superman und Batman ist Hal Jordan zwar ein Frauenheld, tut sich dafür aber am Anfang schwer mit seiner großen Aufgabe. Daher ist mit Ryan Reynolds eine passende Besetzung gefunden worden, der vielseitige Hollywood-Schönling gibt wie erwartet einen guten Superhelden mit Ecken und Kanten ab.

Auch sonst wurde nicht an den Darstellern gespart! TV-Blondine Blake Lively drängt mehr und mehr auf die Leinwand, Dauer-Bösewicht Mark Strong steht hier zur Abwechslung mal auf der Seite der Guten und auch Oscar-Preisträger Tim Robbins ist in einer Nebenrolle zu sehen. Den kongenialen Schurken gibt hier Peter Sarsgaard, womit die Stars durch die Reihe mal etwas für sie neues ausprobiert haben. Insgesamt wird mit 'Green Lantern' ein unverbrauchter Superheld mit Spaßfaktor und tollen Effekten auf die Leinwand gebracht, gutes Kino an verregneten Sommertagen.

Ab in die Lichtspielhäser also, denn bevor die Super-, Spider- und Batmans wieder die Leinwand besetzen könnte 'Green Lantern' für zwei unterhaltsame Stunden sorgen.

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