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Im Kino: 'Eat Pray Love' und 'Dinner für Spinner'

Star-Kino am Donnerstag: Julia Roberts ist in 'Eat Pray Love' auf der Suche nach sich selbst, während Steve Carell in 'Dinner für Spinner' nur einer von zahlreichen absonderlichen Trotteln ist.

Eigentlich sollte Liz (Julia Roberts) aus 'Eat Pray Love' überaus glücklich sein. Sie ist eine erfolgreiche Schriftstellerin, hat einen Ehemann und ein Haus. Ihr unerfüllter Kinderwusch treibt sie jedoch in tiefe Depressionen und belastet ihre Ehe. Nach einer schwierigen Scheidung lässt Liz alles zurück, um ein Jahr zu reisen. In Italien wird sie vier Monate das Essen genießen, in Indien will sie ihre Sprititualität finden und in Bali will sie etwas über die Liebe lernen.

- Hier gehts zum Trailer von 'Eat Pray Love'

Der Schöpfer von 'Nip/Tuck' und 'Glee', Ryan Murphy, drehte mit 'Eat Pray Love' erst zum zweiten Mal für die große Leinwand, hat mit dem Originalstoff von Elizabeth Gilbert seinen tragikomischen Ton aber halten können. Die auf Tatsachen beruhende Geschichte stellt Julia Roberts ins Zentrum der Darstellung. Beeindruckend ist aber auch der Cast an männlichen Nebendarstellern, die Roberts bei ihrem Selbstfindungstrip zur Seite gestellt werden: Richard Jenkins, Billy Crudup, James Franco und Javier Bardem.

Tim (Paul Rudd) aus 'Dinner für Spinner' arbeitet fleißig an seiner Karriere und bekommt mit der Einladung zum monatlichen Dinner seines Chefs (Bruce Greenwood) sowas wie den Ritterschlag. Der Haken ist nur, dass jeder Gast zu diesem Dinner einen offensichtlich eigenartigen Begleiter mitbringt, also muss Tim etwas besonderes einfallen. Da läuft ihm der Spinner Barry (Steve Carell) vors Auto, weil er gerade eine tote Maus für seine Nachstellung des letzten Abendmahles von der Straße aufnehmen wollte. Barry scheint der perfekte Chaot für das Dinner zu sein, aber auch die Kollegen haben ihre Hausaufgaben gemacht.

- Hier gehts zum Trailer von 'Dinner für Spinner'

Comedy-Spezialist Jay Roach ('Austin Powers'-Reihe, 'Meine Braut, ihr Vater und ich') hält sich mit 'Dinner für Spinner' lose an die französische Vorlage 'Le dîner de con' aus dem Jahr 1998. Paul Rudd ist perfekt in der Rolle des Karrieristen mit moralischen Ansprüchen, übertroffen wird aber von den liebevoll portraitierten 'Spinnern', allen voran Steve Carell und der für solche Rollen geschaffene Zach Galifianakis.

Angriff auf die Lachmuskeln oder wahre Story mit emotionalem Hintergrund? 'Eat Pray Love' ist eher letzteres und bietet neben guten Darstellern einen feinen Humor. 'Dinner für Spinner' ist etwas zum Zurücklehnen, aber auch dieser Film wird durch die tollen Darsteller getragen.

Bild: www.sonypictures.de/landing/eat-pray-love, www.dinnerforschmucks.com/intl/de/

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