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Hoffen auf den Oscar: "Lincoln" und "Silver Linings"

Jedes Jahr wetteifern die Film-Größen Hollywoods um den begehrten Oscar. Für einen Gewinn sei ein "Golden Globe"-Sieg bereits die halbe Miete, so lautet jedenfalls die Regel und da hat sich nochmal eine Menge bewegt. Ben Affleck hat am Ende keine Oscar-Nominierung als Bester Regisseur erhalten, gute Chancen kann sich aber nun zum Beispiel Christoph Waltz einräumen - er ist für seine Nebenrolle in "Django Unchained" nominiert.

Steven Spielbergs "Lincoln" glänzt mit satten zwölf Nennungen! Das Historiendrama ist nominiert als: Bester Film, beste Regie, bester Hauptdarsteller (Daniel Day-Lewis), bester Nebendarsteller (Tommy Lee Jones), beste Nebendarstellerin (Sally Field) und bestes Drehbuch, außerdem für das Szenenbild, Kamera, Kostüme, Schnitt, Filmmusik und Ton.

Der Inhalt von "Lincoln":

Seit seiner Kindheit schreibt Abraham Lincoln (Benjamin Walker) Tagebuch und vertraut diesem auch die schockierende Wahrheit an, dass er als kleiner Junge mitansehen musste, wie seine Mutter (Robin McLeavy) auf entsetzliche Art von Vampiren ermordet worden ist. Mit der Zeit wird ihm immer bewusster, dass die Vampire sein Heimatland in ihre Gewalt bringen wollen und aus dem Befreier der Sklaven wird ein inoffizieller Ritter im Kampf gegen die Untoten. Er kämpft für die Menschen, die er liebt und will Rache für seine Mutter nehmen. Sein Weg verhilft ihm schließlich zur 16. Präsidentschaft der Vereinigten Staaten von Amerika.

Auch "Silver Linings" ist mehrfach nominiert und ein klarer Oscar-Favorit. Die Tragikomödie des Regisseurs David O. Russell ist der erste Film seit "Million Dollar Baby" von 2004, der für die "Big Five" nominiert ist.

Der Inhalt von "Silver Linings":

Der depressive Enddreißiger Pat Solitano (Bradley Cooper) verliert erst seinen Job, dann seine Frau und zieht kurzer Hand wieder bei seinen Eltern ein. Die Mutter (Jacki Weaver) und sein Vater (Robert de Niro) hoffen, dass ihr Sohn so schnell wie möglich in sein eigenes Leben zurückkehrt. Durch einen Zufall trifft Pat Tiffany (Jennifer Lawrence, aber die hat selbst psychische Probleme. Beide treffen folgende Vereinbarung: Tiffany hilft ihm, die Frau zurückzubekommen, aber dafür muss auch Pat ihr einen Gefallen tun. Das Unternehmen scheint den beiden anfangs eher zu schaden als zu helfen, aber es entsteht eine unerwartete Verbindung zwischen ihnen und sie entdecken wieder die positiven Seiten des Lebens.

Wer das Rennen um die Oscars macht, entscheidet sich am 24. Februar bei der Oscar-Verleihung im Dolby Theatre in Los Angeles.

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