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"Hellboy – Die goldene Armee" - ab 16. Oktober im Kino

Am Donnerstag startet das Comic-Sequel "Hellboy - Die goldene Armee" in den deutschen Kinos. Die Fortsetzung zum Kino-Hit von 2004 wurde schon lange erwartet, denn Fans und Kritiker mochten den krebsroten Dämon mit den lässigen Sprüchen und der Arbeiter-Mentalität. Der unfreiwillig sympathische Höllenjunge wird natürlich wieder von Ron Pearlman verkörpert, Regie hat erneut der gefeierte Guillermo del Toro geführt.

Der erste Hellboy-Comic von Zeichner und Autor Mike Mignola erschien 1993 und erzählt die Geschichte eines von den Nazis heraufbeschworenen Satanskindes. Das Dämonenbaby gerät jedoch nicht in die Hände des Bösen, sondern wird von einem amerikanischen Professor erzogen und erledigt seinen Job im Auftrag des Guten. Hellboy ist damit kein typischer Superheld. Er ist ein Monster aus der Hölle, sarkastisch und sieht seinen Alltag hauptsächlich als Pflichtbewältigung. Im ersten Hellboy-Film ist besonders gut das sympathische Wesen der Höllenkreatur durchgekommen. Er raucht, nascht Schokolade und hat eine Schwäche für kleine Katzen. Ganz nebenbei hat der große Dämon mit den abgeschliffenen Hörnern die Welt natürlich auch noch vor der Apokalypse bewahrt.

In "Hellboy – Die goldene Armee" macht der er da weiter wo er aufgehört hat. Die Bedrohung ist die goldene Armee des Elfenprinzen Nuada (Luke Goss). Der will nämlich in die Schlacht mit den Menschen ziehen, weil diese die Natur und deren Fabelwesen ausmerzen. Hellboy (Ron Pearlman) nimmt zusammen mit seinen Kollegen Liz (Selma Blair) und Abe (Doug Jones) den Auftrag der amerikanischen Regierung an und stellt sich dem Prinzen und seiner Armee.

Trailer zu "Hellboy – Die goldene Armee"

Wie schon im ersten Teil ist sich Regiewunder Guillermo Del Toro auch bei Action- und Comic-Kino nicht zu schade, feine Charaktere auszuarbeiten. Nach dem Oscar-prämierten "Pans Labyrinth" besticht Del Toro wieder mit visuell beeindruckenden Ideen, viel Phantasie und großer Routine. Dazu kommt, dass Humor und Gefühl für den roten Riesen nicht zur kurz kommen. Die Erfolgswelle von Guillermo Del Toro ist enorm. Jahrelang verzichtete er auf andere Projekte, um den ersten "Hellboy" zu realisieren. Durch sein bestechendes Handwerk stand für den zweiten Teil wesentlich mehr Geld zur Verfügung, was er gut genutzt hat. Nun ist ein dritter Teil geplant und vorher leitet der Mexikaner noch die Inszenierungen von Tolkiens "Der kleine Hobbit". Erst mal dürfen sich die Fans jetzt aber auf "Hellboy – Die goldene Armee" freuen, der am 16. Oktober in den Kinos startet.

Quelle: Kino.de
Bild: HellboyMovie.com

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