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Heino von Sinnen? Mit einem Heino-Mobil macht er Werbung für sein neues Album

Das Heino-Totenkopflogo prangt auf der Kühlerhaube, eine 600-Watt-Anlage beschallt die Ohren von Deutschlands bekanntestem Heimatlied-Rocker Heino. Er ruht in tiefen beigen Massage-Ledersitzen und hört "Satisfaction" von den "Rolling Stones", auf voller Lautstärke natürlich und in seinem Mund steckt eine dicke Havanna-Zigarre. Von Bad Münstereifel bis Berlin und wieder zurück, Heino ist auf Deutschland-Tour und gibt sich ganz seinen Rockstar-Bedürfnissen hin. Eine Mini-Bar mit Champagner und Whisky gibt es auch aber die will er erst anrühren, wenn er die Charts vollends gestürmt hat. Und er ist zuversichtlich, im Interview mit der Zeitschrift "BILD" sagte er: "Das mache ich erst, wenn ich nächste Woche offiziell die Nummer 1 in den Charts bin."

Ja, Heino hat ein neues Album herausgebracht und ist auf Werbetour. Coversongs sind es, mit Liedern zum Beispiel von den "Ärzten", "Rammstein" oder "Peter Fox". Sein sehr junges Publikum, und er betont dass dieses sehr jung sei, steht natürlich auf diese Musik, deshalb habe er beschlossen dieses Album zu machen. Darauf, dass die "Ärzte" jetzt sogar gegen ihn klagen wollen, reagiert er mit Unverständnis. Er selbst sei schließlich auch nie gefragt worden, ob man seine Lieder hat covern dürfen.

Und wo der Papst im Papamobil durch Rom fährt und Batman mit dem Batmobil durch Gotham City schnellt, kurvt der 74-jährige mit seinem coolen "Heino-Mobil" umher und will damit ganz Deutschland unsicher machen. Er lässt sich bejubeln in seiner neuen Mercedes S-Klasse 350 BlueTec (258 PS, 250 km/h) und sagt: "Ich fühle mich in meinem Heino-Mobil pudelwohl" und erzählt weiter: "Gestern hatten wir auf der Autobahn eine Vollsperrung. Da sind die jungen Leute um uns herum alle aus den Autos gesprungen und völlig ausgeflippt. Ich musste eine spontane Autogrammstunde geben."

Wie es scheint, kann Heino aber wirklich bald ordentlich feiern denn jetzt schon ist sein Album "Mit freundlichen Grüßen" auf dem ersten Platz der Trend-Charts. Mit seinem iPad und dem iPhone kontrolliert er aber erstmal weiter fleißig, wie seine Platzierungen aussehen und "…natürlich gucke ich auch, was auf meiner Facebook-Seite so los ist. Der Hammer, was da abgeht!"

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