Excite

Grimme-Preis 2014: Nominierungen für "Unsere Mütter, unsere Väter", Stefan Raab und den "Tatort"

  • Getty Images/Webseite Grimme-Institut

Das Grimme-Institut gab am heutigen Mittwoch Nominierungen für die renommierte Auszeichnung der Fernsehbranche auf seiner Webseite bekannt: Ins Rennen gehen in diesem Jahr 62 Produktionen, 53 davon stammen von öffentlich-rechtlichen TV-Sendern.

Neun Formate von Privatsendern haben eine Chance auf einen der begehrten zwölf Preise, besonders im Unterhaltungsbereich. Auch der kleine Sender Tele 5 ist dreimal vertreten. Stefan Raab ist einer der Anwärter auf einen Spezialpreis für seine Einzelleistung beim Kanzlerduell.

Eine Grimme-Nominierung in der Kategorie "Fiktion: Serien & Mehrteiler" gab es für den viel diskutierten Historienfilm "Unsere Mütter, unsere Väter" des ZDF, für die ZDF-Reihe "Verbrechen - nach Ferdinand von Schirach" sowie die MDR und Degeto-Produktion 2. Staffel von "Weissensee".

Ein Preis in der Kategorie "Fiktion/Spezial" könnte an das brisante Kunduz-Drama "Mörderische Entscheidung" der ARD gehen, nominiert sind aber 17 weitere Einzelsendungen, darunter die Guttenberg-Satire "Der Minister" von Sat.1 sowie das gruselige Psychodrama "Alaska Johansson" vom Hessischen Rundfunk. Im Bereich Unterhaltung ist der "Circus Halligalli" ein Anwärter auf den Grimme-Preis.

Nominiert wurden auch zwei "Tatorte". Die Krimiserie der ARD bekommt bei der Verleihung der Grimme-Preis ein diesem Jahr aber auch eine Sonderauszeichnung, weil der Tatort "ein wichtiges Gut Kulturgeschichte" sei. Ulrich Aengenvoort, der Direktor des Deutschen Volkshochschulverbandes, begründete die Entscheidung: "In der Summe ist die 'Tatort'-Reihe zum letzten Fernseh-Lagerfeuer geworden, das generationsübergreifend mit hohen Einzelqualitäten die Zuschauer mehr als nur in den Bann schlägt."

Die Grimme-Preise werden am 4. April 2014 in Marl überreicht, wer die Preisträger sind, wird aber schon im März bekanntgegeben.

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017