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Gewinner Filmfestspiele Cannes 2014

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Die Filmfestspiele in Cannes 2014 sind beendet, die Goldene Palme hat einen neuen Besitzer gefunden - und der kommt aus der Türkei. Nuri Bilge Ceylan darf sich über den wichtigsten Preis bei dem Festival freuen. Für seinen Film "Winter Sleep" wurde er mit dem Hauptpreis, der goldenen Plame, von der Jury ausgezeichnet. Ceylan gilt schon lange als hervorragender Filmemacher, nun hat er wohl den internationalen Durchbruch geschafft.

Der Große Jurypreis, sozusagen die zweitwichtigste Auszeichnung beim Festival in Cannes geht nach Italien. Die Regisseurin Alice Rohrwacher erhält sie für ihren Beitrag "Le meraviglie". Dabei geht es um ein 14-jähriges Mädchen in Umbrien. Ihr Leben wird quasi auf den Kopf gestellt und sie muss damit klar kommen.

Der "Preis der Jury", sozusagen der Bronzerang in Cannes, ging in diesem Jahr an Zukunft und Vergangenheit des Kinos: Zwei Generationen Regie wurden ausgezeichnet. Altmeister Jean-Luc Godard bekam den Preis ebenso wie das 25-jährige Regie-Wunderkind Xavier Dolan aus Kanada. Sein Film "Mommy" ist bereits sein fünftes Werk, wovon vier in Cannes liefen.

FOTOS: Gewinner Filmfestspiele Cannes 2014

Als beste Darstellerin wurde Julianne Moore geehrt, bei den Männern bekam der Brite Timothy Spall den Preis in Cannes. Auch Deutschland darf sich freuen. Denn Wim Wenders erhielt den Spezialpreis "Un Certain Regard" für seinen Film "The Salt of the Earth". Damit schließen sind in Cannes 2014 die Pforten und ein weiteres Kinohjahr kann beginnen.

Die Gewinner von Cannes 2014

  • Goldene Palme (Bester Film): Nuri Bilge Ceylan (Türkei) für "Winter Sleep"
  • Silberne Palme (Bestes Drehbuch): Andrei Zvyagintsev (Russland) für "Leviathan"
  • Großer Jury-Preis: Alice Rohrwacher (Italien) für "Le meraviglie"
  • Jury-Preis: Jean-Luc Godard (Frankreich) und Xavier Dolan (Kanada) für "Mommy"
  • Beste Darstellerin: Julianne Moore (USA) für "Maps of the Stars"
  • Bester Darsteller: Timothy Spall (England) für "Mr. Turner"
  • Beste Regie: Bennett Miller (USA) für "Foxcatcher"
  • Spezialpreis "Un certain regard": Wim Wenders (Deutschland) für "The Salt of the Earth"
  • Hauptpreis "Un certrain regard": Kornél Mundruczó (Ungarn) für "Fehér isten"

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