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Germany’s next Topmodel: Aus 2000 mach 35

Die Babypause ist vorbei, die verhinderten Models sind aus der Model-WG wieder ausgezogen, jetzt kann es endlich losgehen mit der fünften Staffel von 'Germany’s next Topmodel': Heidi Klum bittet zum Casting und tausende von Mädels, die auf eine Modelkarriere hoffen, sind dabei.

Die Show startete mit dem laut Heidi Klum 'größten Casting, dass es je bei 'Germany’s next Topmodel' gab'. 2000 Mädchen machten sich auf den Weg zum Massencasting in Köln. Es ist das einzige Casting. 'Und deshalb glaube ich, dass schon einige da sein werden', meinte Heidi Klum. Und sie behielt recht.

Neue Ideen scheinen die Macher von GNTM nicht zu haben. Wie schon in den Staffeln davor, bringen sie eine Horde Mädels dazu, 'Germany’s next Topmodel' zu brüllen und dann enthusiastisch zu kreischen. Die Kamera filmt das ganze von oben. Alles ziemlich austausch- und vorhersehbar. Auch die 'Heidi'-Rufe gibt es in jeder Staffel. Und dann ist sie endlich unter dem tosenden Jubel der angehenden Models da: Heidi Klum. Und mit ihr die neuen Jurymitglieder Kristian Schuller und 'Q'. Mit diesem Pseudonym wird der Modelexperte jedenfalls von Klum und Pro7 vorgestellt.

Und dann geht es los. Wie am Fließband laufen die Mädels über den Laufsteg. Wenn die Jury ein Mädchen noch einmal sehen will, drückt sie einen Buzzer – und alle bleiben stehen. Und irgendwie sind auch jedes Mal die selben Sprüche dabei. 'Ich weiß, was ich will und hab eine Leidenschaft für Mode', meint die 23-jährige Laura. Was sie wollte, wusste auch Anjessa, 17 Jahre alt. Sie nennt sich 'Miss Bikini 2010'. Um sofort zu relativieren: 'Also, ich bin es nicht geworden, sondern ich war dabei.' Direkt danach zieht sie die Klamotten aus und tritt in Bikini vor die Jury um Heidi Klum. Die war aber nicht beeindruckt und schickte sie wieder nach Hause.

Dazu wurden auch wieder jede Menge Kandidatinnen durch den Kakao gezogen. 'Bei so einem offenen Casting hast du halt das Problem, dass jeder kommen kann', sagte Heidi Klum. Und Pro7 streute Bilder von allerlei Mädels ein, die vieles darstellen können, aber sicherlich kein Model.

Nach einen knallharten Auswahlverfahren, blieben etwa 40 Teilnehmerinnen übrig, die in einer bundeswehrartigen Baracke mit Feldbetten kaserniert wurden. Das GNTM-Casting ging dann im Studio weiter. 'Ich dachte, die verarschen uns und die bringen uns gleich ins Hotel', meinte Luisa. Die 18-Jährige bewies aber, dass sie einiges auf sich nimmt für die Modelkarriere. Sie trennte sich sogar von ihrem Piercing. Neele meinte anschließend: 'Ich hab schon im Auto gepennt oder war campen, aber im Feldbett habe ich noch nie geschlafen und will es auch nicht wiederholen.' Auch sie hielt es aus.

Wie hart die Auswahlkriterien in dieser Staffel sind, wurde beim Gang mit engen Klamotten deutlich. 'Das war bei der ein oder anderen Popo-Alarm', meinte Heidi Klum. Der neutrale Zuschauer sah aber keine Alarmleuchte, sondern nur viele sehr gute Figuren. Am Ende blieben 35 Teilnehmerinnen übrig, das Massencasting ist geschafft. In der ersten GNTM-Folge wurde deutlich, dass Fotograf Kristian Schuller eine Bereicherung für die Jury sein kann. Mädchenschwarm 'Q' dagegen agiert noch sehr unsicher vor der Kamera und wirkt wie ein riesiger Langweiler. Am nächsten Donnerstag geht es weiter mit 'Germany's next Topmodel'.

Bild: Pro7

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