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Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden

Die Gemäldegalerie Alte Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zählt zu den bekanntesten Museen Deutschlands. Das Gebäude, in dem sich das Museum befindet, wurde in den Jahren 1847 bis 1854 vom Architekten Gottfried Semper erbaut. Das 127 m lange und 29 m breite zweistöckige Galeriegebäude ist im Stil der italienischen Hoch-Renaissance entworfen worden.

Zu den Sammlungsschwerpunkten des Museums gehört die italienische Malerei der Renaissance mit Hauptwerken von Raffael, Giorgione, Tizian, Correggio, Mantegna, Botticelli, Parmigianino, Veronese oder Tintoretto. Ebenso bedeutend ist der Bestand holländischer und flämischer Maler des 17. Jahrhunderts. Mit einer großen Anzahl sind Werke von Rembrandt und seine Schule vertreten, ebenso die großen Flamen Rubens, Van Dyck und besonders von Johannes Vermeer aus Delft (Foto).

Das wohl bekannteste Werk im Museum kennt die ganze Welt - aber nur im Detail. Die beiden berühmten Engelchen von Raffael, die unzählige Postkarten, Poster oder Tassen schmücken, gehören zu dem Gemälde 'Die sixtinsiche Madonna' (Foto), das Raffaello Santi, kurz Raffael genannt, 1512/13 gemalt hat. Doch wie kam dieses Meisterwerk ausgerechnet nach Dresden? August III., der sächsische Kurfürst und König von Polen, war ein großer Kunstliebhaber. Vor über 250 Jahren erfüllte er sich den lang gehegten Wunsch und kaufte ein originales Werk von Raffael. Das die süßen Engelchen darauf einmal so bekannt werden würden ahnte er sicherlich noch nicht.

Der Eintritt zur Gemäldegalerie kostet 10 Euro, ermäßigt 7 Euro. Im Preis ist auch der Eintritt in die Rüstkammer, die Porzellansammlung sowie zu allen Sonderausstellungen enthalten. Jahr für Jahr zieht das Museum mehr als 500.000 Kunstinteressierte aus aller Welt an, ein Besuch in die Gemälde Galerie Alte Meister ist also in jedem Fall lohnenswert.

Quelle: skdmuseum.de
Bilder: www.dresden-und-sachsen.de, www.skdmuseum.de, www.skdmuseum.de

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