Excite

Beyoncé spendet Gage von Gaddafi-Konzert

Etliche Promis und Popstars wollen ihre Gagen für einen Auftritt vor dem Gaddafi-Clan jetzt spenden. Den Anfang machte die kanadische Sängerin Nelly Furtado, die eine Million Dollar (rund 750.000 Euro) für eine 45-minütige Show in einem Hotel in Italien spenden will. Die Grammy-Gewinnerin gab wie auch Mariah Carey oder Lionel Richie exklusive Privatkonzerte für Angehörige der Gaddafi-Familie. Für welchen Zweck die Gage gespendet werden soll, verriert Nelly aber nicht.

Angesichts der Gewalt in Libyen unter Staatschef Muammar el Gaddafi wollen sich nun viele Promis davon distanzieren. Auch Popstar Beyoncé verkündete, dass sie ihre Gaddafi-Gage für einen Auftritt vor der Herrscher-Familie bereits vor einem Jahr für den Wiederaufbau in Haiti gespendet hat. Das Konzert fand vor zwei Jahren auf einer Silvesterparty auf der Karibikinsel St. Barts statt. Beyoncé soll den unbekannten Betrag unmittelbar gespendet haben, als sie erfuhr, dass der Konzertveranstalter in Verbindung zu Libyens Staatschef Gaddafi stehe.

Nur komisch, dass die Party von Gaddafis Sohn Hannibal veranstaltet wurde. Da sollte die Verbindung eigentlich klar sein. Neben Beyoncé sollen bei der Party auch ihr Mann Jay-Z, Lindsay Lohan und Usher aufgetreten sein. Die libysche Herrscherfamilie leistete sich so ziemlich jeden Star für Privatkonzerte. Selbst Angelina Jolie und Brad Pitt erhielten eine Gage von 150.000 Dollar, die sie an ein SOS-Kinderdorf spendeten. Die Sanktionierung Gaddafis durch die internationale Gemeinschaft weitet sich nun also auch auf die Promiwelt auf, die ihre satten Gagen lieber spenden, als mit dem Diktator in Verbindung gebracht zu werden.

Quelle: focus.de, gala.de
Bild: beyonceonline.com

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017