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"Freitag der 13." und "The International" - Kino am 12. Februar

Die Kinostarts vom 12. Februar versprechen Hochspannung, in "Freitag der 13." und "The International" werden die Zuschauer das ein oder anderen Mal kurz aufhören zu atmen. Neben der Spannung haben das Horror-Remake und der Agententhriller aber noch eine kleine Gemeinsamkeit: Einen deutschen Regisseur.

Die Story von "Freitag der 13." ist schnell erzählt. Clay (Jared Padalecki) sucht in den Wäldern von Crystal Lake nach seiner verschwundenen Schwester. Er trifft auf Whitney (Amanda Righetti), Jenna (Danielle Panabaker), Trent (Travis Van Winkle) und Mike (Nick Mennell), die ungestört ihrem Vergnügen nachgehen wollen. Die Anwohner raten ihnen von Anfang an, nicht das verwahrloste Camp Crystal Lake zu besuchen, aber die Gruppe nimmt sich die Anlage dennoch unter die Lupe. Das ruft den wahnsinnigen Jason Voorhees (Derek Mears) auf den Plan, der mit Eishockeymaske und Machete bewaffnet Jagd auf die Eindringlinge macht.

Trailer zu "Freitag der 13."

Der in Frankfurt geborene Musikvideoregisseur Marcus Nispel hat schon 2003 mit dem "Texas Chainsaw Massacre" ein überaus erfolgreiches Horror-Remake abgeliefert. In "Freitag der 13." arbeitet er mit denselben Erfolgszutaten: Ein Haufen ahnungsloser Jugendlicher aus einem 30 Jahre alten Horrorklassiker, schmuddeliger Retrolook und Produzent Michael Bay ("Transformers", 2007). Der Film gewinnt viel seiner Nerven zerreissenden Spannung über die diesige Atmosphäre und die spannende wie schnelle Kameraarbeit. Da hier erneut mit einem Minibudget von geschätzten 16 Millionen Dollar gearbeitet wurde, kann schon jetzt von einer überaus erfolgreichen Rückbesinnung auf den Anfang der längsten Horrorfilmreihe aller Zeiten ausgegangen werden. Der Kult um Crystal Lake dürfte damit neu entfacht worden sein.

In "The International" durchlebt Interpol-Agent Louis Salinger (Clive Owen) stressige Zeiten: Er will den mächtigsten Banken der Welt Korruption, Waffenschieberei und Geschäfte mit Leben und Tod nachweisen. Dabei bekommt er Hilfe von der Anwältin Eleanor Whitman (Naomi Watts), die zwischen ihrem gutbürgerlichen Leben und der gefährlichen Aufgabe hin und her gerissen ist. Auf der Suche nach der Wahrheit decken sie nicht nur puzzleartig kriminelle Machenschaften in den höchsten Finanzkreisen auf, sondern werden auf einer gefährlichen und actionreichen Hetzjagd um den halben Globus gejagt.

Trailer zu "The International"

Erfolgsregisseur Tom Tykwer gibt mit "The International" sein Hollywood-Debüt. Nachdem er sich mit seinem stilistischen Ausnahmewerk "Lola rennt" (1998) auf der ganzen Welt einen Namen gemacht hat und 2006 mit "Das Parfüm" einen internationalen Kassenschlager inszenierte, könnte der Sprung über den großen Teich nicht anspruchsvoller sein. Ein schneller Verschwörungsthriller, der auf Realismus setzt, um die halbe Welt führt und sich trotz Fokussierung auf die Figuren und deren Innenleben nicht in Langeweile verliert. Tatsächlich brilliert "The International" in seinen Thrillermomenten ebenso wie in den Actionszenen, lebt von seinem glaubhaften Drehbuch und hat neben Clive Owen und Naomi Watts auch eine starke und internationale Nebenbesetzung, u.a. Armin Mueller-Stahl.

Die deutschen Regisseure reißen also richtig was in Hollywood, das macht Laune auf mehr. Jetzt bleibt aber erst mal abzuwarten, ob "Freitag der 13." und "The International" im Februar erfolgreiche Starts in den deutschen und den amerikanischen Kinos hinlegen, verdient hätten sie es.

Quelle: imdb.com
Bild: FridayThe13th-TheMovie.com, TheInternational-DerFilm.de

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