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Filmfestspiele Venedig 2014 - Goldener Löwe geht an Roy Andersson

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Die Löwen beim Filmfestival in Venedig 2014 sind vergeben, der begehrte Goldene Löwe ging an den schwedischen Regisseur Roy Andersson, den silbernen Löwen erhielt Andrej Koncalovskij aus Russland. Andersson war mit seinem Film "A Pigeon Sat on a Branch Reflecting on Existence" vertreten, Koncalovskijs Beitrag hieß "he Postman's White Nights".

Damit haben zwei Altmeister des Films die Hauptpreise abgeräumt. Mitfavorit Ramin Bahrani ging dagegen mit seinem Film "99 Homes" leer aus. Auch Deutschland darf sich über den Goldenen Löwen ein wenig mitfreuen, denn der Streifen von Gewinner Roy Andersson ist mit deutscher Unterstützung entstanden. Es ist eine skurrile Geschichte, die die Frankfurter Allgemeine als "Loriot-trifft-Kafka-trifft-Jeff-Wall-Absurdität" bezeichnet.

Andrej Koncalovskij setzte mit seinem Beitrag auf Laiendarsteller. Sein Film über den Briefträger Aleskeij Tryapitsyn und dessen Arbeit an einem See im Norden Russlands ist zu einem überraschend schönen Kunstfilm geworden. Die Kritiker sind begeistert und meinen, in diesem Film stimme einfach alles. Dafür gab es nun beim Filmfestival Venedig 2014 den verdienten Lohn.

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Weitere Preisträger beim Filmfestival in Venedig 2014:

Es wurden noch andere Auszeichnungen verteilt. Der Große Preis der Jury ging an Joshua Oppenheimer für "Look of Science". Den Spezialpreis der Jury erhielt Kaan Müjdeci für "Sivas". Beide Schauspielpreise gingen an "Hungry Hearts" von Saverio Constanzo. Bei den Männern gewann Adam Driver, bei den Schauspielerinnen bekam Alba Rohrwacher die Auszeichnung. Und den Preis für das Beste Drehbuch gewann Rakhshan Bani-Etemad für "Ghessea". Die 71. Filmfestspiele in Venedig sind damit beendet.

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