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Filmfestspiele Cannes 2013: Goldene Palme für Liebesfilm über zwei Lesben

Die Filmfestspiele in Cannes sind ja dafür bekannt, dass Blockbuster eher eine untergeordnete Rolle spielen und das Autorenkino bejubelt wird. So war es auch in diesem Jahr. Etwas überraschend erhielt der Film "La Vie d'Adèle" von Regisseur Abdellatif Kechiche die Golene Palme.

Dabei handelt es sich um eine Adaption einer Graphic Novel, in der sich zwei Frauen ineinander verlieben und zunächst große Liebe empfinden. Doch im Laufe der Zeit treten immer mehr Probleme zu Tage, Wut und Schmerz entstehen. Der französische Regisseur mit tunesischen Wurzeln setzte die Geschichte mit poetischen Bildern um.

Den Grand Prix der Jury durften die Coen-Brüder entgegen nehmen. In ihrem Film "Inside Llewyn Davis" beschreiben Ethan und Noel Coen das Leben eines Folksängers im New Yorker Stadtteil Greenwich Village der 60er Jahre. Den Regiepreis erhielt Amant Escalante für den Film "Heli".

Dazu gibt es noch den Preis für das Beste Drehbuch. Den erhielt Jia Zhangke für "A Touch of Skin". Die Darstellerpreise gingen an Berenice Bejo und Bruce Dern. Und schließlich vergab die Jury noch einen Extrapreis. Den erhielt der Film "Sochite Chichi Ni Naru" von Hirokazu Kore-eda. Das sind alles nicht gerade die bekanntesten Namen der internationalen Kinoszene. Aber so sind eben die Filmfestspiele in Cannes.

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