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ESC 2014 Vorentscheid: Die Teilnehmer stehen fest, Trio Elaiza gewann die Wildcard

  • Elaiza/Wildcart

Die zehn Teilnehmer am deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2014 stehen fest, die Band Elaiza hat sich die begehrte Wildcard geholt. Beim Konzert in Hamburg entschieden die Zuschauer über den Gewinner. Insgesamt nahmen zehn Musiker an dem Wettbewerb vor dem Vorentscheid teil. Die Stilrichtungen waren dabei merkwürdig einheitlich, lediglich die Gewinnerband setzte sich etwas ab.

Neo-Folklore nennen die Damen von Elaiza ihre Musik. Das Trio setzt sich zusammen aus Gesang, Akkordeon und Kontrabass. Sie traten direkt als erster Act auf und beendeten die Show mit ihrem Song, mit dem sie beim ESC 2014 teilnehmen wollen. Die Chancen stehen nicht schlecht, denn musikalisch ist es mindestens genauso gut wie Unheilig und Co. Durchgesetzt hat sich das Trio gegen ihre Mitstreiter: Mit 15 Jahren war die in Frankreich geborene und in Münster aufgewachsene Ambre Vallet die jüngste Teilnehmerin. Sie sang ihre Eigenkomposition "Siehst du mich". Folk-Pop brachte dagegen die Band Bartosz aus Lemgo. Sehr vielseitig präsentierte sich Caroline Rose. Die Halbfranzösin hat schon Musicalerfahrung, aber auch schon Death Metal gemacht.

ESC 2014 Vorentscheid: Elaiza fährt für Deutschland nach Kopenhagen

Max Krumm stammt aus Oberhausen und macht Musik, seit er 13 ist. Jetzt, mit 21 Jahren, will er zum Eurovision Song Contest mit seinem Song "Home". Groß hinaus will Melanie Schlüter. Erst 17 Jahre ist sie alt, hat dennoch schon einige Musikwettbewerbe gewonnen. Sie spielt Gitarre und Trompete und singt in mehreren Chören. In der Schule scheint es aber nicht so gut zu klappen, sie besucht derzeit gerade mal die 9. Klasse.

FOTOS: Die Teilnehmer beim Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2014 in Deutschland

Mit ihrer Gitarre wollte Nicole Milik das Publikum für sich begeistern. Sie ist 18 Jahre alt und tritt mit einem Coversong von Ed Sheeran an. Auf Indie setzte die Hamburgerin Cassie Greene. Sie wollte den Beweis antreten, dass Deutschland "mehr, als Schnulzen, Dance und Schlager" kann. Simon Glöde präsentierte Soul-Rock. Und als studierte Sprachtherapeutin trat Sängerin Valentina an.

Ein Deutscher ist übrigens schon für den ESC in Dänemark qualifiziert. Für Lettland tritt Jöran Steinhauer und seine Band Aarzemnieki bei dem europäischen Sangeswettstreit an. In Ventspils setzte er sich letzten Sonntag mit dem Song "Cake to bake" durch. Am 13. März entscheidet sich dann, welchen Act Deutschland nach Kopenhagen schickt.

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