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ESC 2014 Gewinner Song aus Österreich: Conchita Wurst mit "Rise like a Phoenix"

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Der Gewinner beim Eurovision Song Contest 2014 kommt aus Österreich! Conchita Wurst siegt beim ESC mit dem Lied "Rise like a Phoenix".

Platz zwei beim ESC 2014 geht an die Niederlande, Platz drei an Schweden und Platz vier an Armenien.

Die Punkte sind von allen ESC 2014-Ländern vergeben worden - auch von denen, die in den Halbfinals ausgeschieden sind. Um die Zeit der Punkteverlesung etwas zu kürzen, haben die Länder nur noch die letzten drei Punkte laut verlesen, die unteren Wertungen wurden aber angezeigt.

Nach den ersten 12 Ländern, die ihre Punkte verlesen hatten, stand Conchita Wurst aus Österreich schon ganz vorne und war verheult-sprachlos. Rührend. Auch Schweden und Armenien waren, wie erwartet, ganz vorn in der Wertung. Und die Niederlande, die den vielleicht einzigen Song ablieferten, der auch außerhalb des ESC ernsthafte Chancen haben dürfte, weiterhin gehört zu werden. Frankreich blieb lange ohne jegliche Punktwertung und bekam insgesamt nur zwei Punkte. Das ist wirklich die mieseste aller Wertungen! Auch Deutschland erging es nicht eben gut, zwar schlugen sich Elaiza lange im oberen Mittelfeld der schlechteren Wertungen und landeten schließlich auf Platz 18 von 26. Schade!

VIDEO: ESC 2014 Gewinner Song: Conchita Wurst mit "Rise like a Phoenix"

Das waren die Auftritte der Länder beim ESC 2014 in Koppenhagen:

Als erstes trat die Ukraine an. Die hübsche Maria Yaremchuk performte ihr "Tick Tock" in einem dunkelblauem Kleid. Die Sängerin hat kürzlich Bachelors gemacht. Aber kann die auch singen?

Nummer zwei war Weißrussland: Teo mit "Cheesecake". Die Melodie ist eigentlich ganz nett, aber der Text ist - sorry - unter aller Sau. Und die Performance? Die passte ganz wunderbar zum "Ich will dein Cheescake sein".

Als drittes sah man Dilara Kazimova für das Gastgeberland des ESC 2012 Aserbaidschan mit "Start A Fire" und als viertes folgte Island mit der Band Pollapönk und dem Song "No Prejudice". Nun, sie sahen ein bisschen wie die Teletubbies aus.

Nummer fünf war der im Vornherein als einer der Fovariten des ESC 2014 gehandelte Carl Espen mit seiner Ballade "Silent Storm" für Norwegen.

Als sechstes kam Rumänien mit Paula Seling & Ovi mit dem Song "Miracle" und danach ein weiterer großer Favorit des ESC 2014: Aram MP3 - der mit seinem Lied ‪"Not Alone‬" im Vornherein schon als Siegersong gehandelt wurde.

Als achtes ging beim ESC 2014 Montenegro mit Sergej Ćetković und dem Lied "Moj Svijet" an den Start, darauf folgte als Nummer 9 Polen. Donatan & Cleo sangen ihr "Slavic Girls". Und wem der Song nicht gefallen hat, der hatte wenigstens was zu schauen. Die in Trachten gekleideten "slavischen Mädels" lächelten viel, tanzten kokett und eine fast barbusige Wäscherin wusch. Wäsche. Mit echtem Wasser.

Nummer zehn war dann Griechenland. Auf dem Trampolin. Sie haben sich wohl sehr gefreut, trotz Finanzkrise beim ESC 2014 dabei zu sein.

Conchita Wurst für Österreich war Nummer 11 und ihr (sein) "Rise like a Phoenix" war so ziemlich das, was man sich unter einer tollen Performance so vorstellt. Aber der Bart ist und bleibt was er ist - irritierend.

Elaiza mit der Startnummer 12 und ihrem "Is it right" haben Deutschland alle Ehre gemacht. Endlich Frauen, die nicht in gängige Schönheitsklischees passen wollen, sie rockten, sie sangen toll und sind - endlich mal - gar nicht peinlich.

Das Helene Fischer Double Sanna Nielsen aus Schweden mit "Undo" auf Startnummer 13. Sie hat es schon sieben Mal versucht beim ESC. Und jetzt erst hat es geklappt. Der Song? Der hat das Publikum offensichtlich bezaubert.

Nummer 14 waren Twin Twin aus Frankreich. Da sprang ein dunkelhäuter Mann mit Afrika-Masken-Make Up herum, der Sänger hat eine 80er Jahre Frisur und der dritte im Bunde hat ihn dann endlich: den "Moustache". Lustig? Nein. Albern? Ja.

Nummer 15 war Russland und The Tolmachevy Twins mit "Shine": Oh nein, die Haare waren ineinander geflochten! Sie sind ja so vereint! Und dann waren sie gemeinsam auf einer Wippe. Im Morgenmantel. Ok, sie sind schön. Und vollbusig. Und alles scheint bei "Shine". Die Zwillinge wurden beim Halbfinale ausgebuht. Beim Auftritt beim ESC 2014 nicht.

Italien kam als Nummer 16 mit Sängerin Emma Marrone und dem Song "La mia citta". Und damit man da nichts verewchselt, war ihr Outfit auch ganz italienisch. Nein. Römisch. Mit gaaaaanz viel Glitter und Steinen. Und Lorbeerkranz. Und dann kroch sie auf der Bühne. Und nach dem Aufstehen sah man ihren Schlüpfer.

Für Slowenien trat an siebzehnter Stelle Tinkara Kovač auf, mit ihrem "Spet (Round and round)" und mit Querflöte. Darauf folgte Finnlands Softengine mit "Something better", die Bandmitglieder sind alle zwischen blutjungen 17 und 19 Jahren.

Als Nummer 18 beim ESC 2014 kam Spaniens Ruth Lorenzo "Dancing in the rain" Sie erschien in einer Art Hochzeitskleid und die Frisur war irgendiwe vom "Regen" ruiniert...

Die Schweiz als Nummer 19 war Sebalter mit "Hunter of Stars". Er pfiff und der Song war sehr fröhlich und könnte auch wirklich nett sein - wäre da nicht diese unglaublich steife Performance... Mit der Geige war der Sänger etwas lockerer aber so richtig sprang der Funke nicht über. Schade, dabei sieht er so gut aus!

Für Ungarn kam an Stelle 20 András Kállay-Saunders mit "Running". Er ist der Sohn eines US-Künstlers und eines ungarischen Models. Aber was passierte dem Mädchen im Hintergrund? Wurde sie betanzt oder verschleppt?

FOTOS: Eurovision Song Contest 2014 Kopenhagen - Bilder aller Teilnehmer-Länder

Nummer 21 war Malta mit Firelight und dem Song "Coming Home", danach kam das Gastgeberland 2014 Dänemark mit Sänger Basim und seinem "Cliché Love Song".

Startnummer 23 des ESC 2014 waren die Niederlande mit The Common Linnets. Und ihr Song "Calm after the Storm" war nicht übel - auch außerhalb des ESC könnte dieser Song wirklich eine gute Figur machen!

San Marino startete als Nummer 14 mit Valentina Monetta. Ralph Siegel ist nach zweimaligem Scheitern endlich wieder dabei, die Kompostion zu "Maybe" entstammt seiner Feder. Und er saß höchstpersönlich am Flügel.

Zum Abschluss im goldenen Minikleid trat Großbritannien an mit Sängerin Molly Smitten-Downes und ihrem "Children of the Universe".

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