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ESC 2013: Topfavoritin aus Dänemark siegt, Cascada blamiert sich

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Die Wettbüros hatten Recht. Sie setzten Emmelie de Forest aus Dänemark mit klarem Vorsprung auf Platz 1. Und genauso wurde dann auch gevotet. Die Dänin gewann mit ihrem Song "Only Teardrops" mit gutem Vorsprung den Eurovision Song Contest. Und nun wird laut SPIEGEL schon überlegt, ob der ESC im nächsten Jahr in Legoland stattfindet.

Etwas kleiner wurde der ESC in Malmö gehalten. Statt auf riesige Videoleinwände, setzten die Macher eher auf Konfettiregen und Pyrotechnik. Das war auch sehr schön anzuschauen. Außerdem durften alle Teilnehmer wie bei den Olympischen Spielen am Anfang der Show in die Halle einmarschieren.

Die musikalischen Beiträge waren mal wieder bunt gemischt. Neben unbekannten Newcomern aus aller Herren Länder Euroapas, war auch eine in die Jahre gekommene Rockröhre am Start. Bonnie Tyler konnte sich aber nicht vorne platzieren. Genauso wenig wie der deutsche Beitrag von Cascada. Die Band um Sängerin Natalie Horler enttäuschte mit 18 Punkten und einem 21. Platz. Schlechter waren zuletzt nur die No Angels im Jahre 2008. Die ARD schob die Blamage auf das schlechte Image Deutschlands in Europa. Die Euro-Krise soll also Schuld sein.

Emmelie de Forest war das alles egal. Die niedliche Sängerin bot ihr schönes Lied sehr sympathisch dar. Ihre Stimme erinnert etwas an Lana del Rey. Und bei der Abstimmung war dann schnell klar, dass es auf einen Sieg für Dänemark hinauslaufen wird. Farid Mammadov aus Asebaidschan wurde Zweiter. Das ist gut für die Buchmacher, so brauchen sie keine großen Gewinne auszuschütten.

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