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ESC 2012: Loreen gewinnt für Schweden

Der ESC 2012 ist Vergangenheit, am Samstag kam es zum lang erwarteten Finale und mit wenig TamTam, gewann tatsächlich Loreen mit ihrem Song 'Euphoria' für Schweden, die bereits seit Wochen als Favoritin galt. Ein Land nach dem anderen, vor ab natürlich die aus dem Norden, vergaben ihre hohen Punktzahlen an die junge Sängerin.

Loreen brachte damit den fünften Erfolg für Schweden nach ABBA (Waterloo, 1974), Herreys (Diggi-loo diggi-ley, 1984), Carola (Fångad av en stormvind, 1991) und Charlotte Nilsson (Take me to your heaven, 1999) bei einem Eurovision Song Contest. Lorine Zineb Noka Talhaoui, wie sie mit bürgerlichen Namen heißt, konnte stolze 372 Punkte sammeln. Ihren Song beschreiben wir hier in der Redaktion, als einen Mix auf 'Celin Dion' und 'Lady Gaga'.

Hier die Nominierung und Gewinner-Auftritt von Loreen beim ESC 2012

Auf Platz zwei landeten die russischen Omis mit ihrem "Party for Everybody" (259 Punkte) und den dritten Platz belegte Serbien mit 214 Punkte. Und wo ist Roman Lob? Er konnte für Deutschland immerhin die Top 10 sichern und einen souveränen 8. Platz ausmachen! Damit toppte er immerhin auch das Ergebnis aus dem letzten Jahr.

Roman ist zufrieden mit seiner Darbietung und dem Ergebnis: "Das ist das, was ich mir vorgestellt habe. Ich fand den Auftritt ganz gut, habe mich wohlgefühlt. Top Ten, was will man mehr?" Und in der Tat, kann man den Worten des jungen Sängers nicht viel hinzufügen. Es waren starke Länder dabei, die mit ihren Pop/Disco-Songs gefährliche Konkurrenz waren. Romans Pop-Ballade hätte untergehen können. Daher: Hut ab, Europa hat es gefallen!

Roman Lobs Auftritt beim ESC 2012 Finale:

Insgesamt verfolgten 120 Millionen Fernsehzuschauer in ganz Europa die Musikshow aus der Crystal Hall in Baku. Der 58. Eurovision Song Contest wird in Schweden am 18. Mai 2013 stattfinden, die Halbfinals am 14. und 16. Mai!

Hier die Ergebnisse im Überblick:

  • 1. Loreen (Schweden) mit „Euphoria“, 372 Punkte;
  • 2. Buranowski Babuschki (Russland) „Party For Everybody!“, 259 Punkte;
  • 3. Zeljko Joksimovic (Serbien) mit „Nije Ljubav Stvar“, 214 Punkte;
  • 4. Sabina Babayeva (Aserbaidschan) mit „When The Music Dies“, 150 Punkte;
  • 5. Rona Nishliu (Albanien) mit „Suus“, 146 Punkte;
  • 6. Ott Lepland (Estland) mit „Kuula“, 120 Punkte;
  • 7. Can Bonomo (Türkei) mit „Love Me Back“, 112 Punkte;
  • 8. Roman Lob (Deutschland) mit „Standing Still“, 110 Punkte;
  • 9. Nina Zilli (Italien) mit „L'Ámore È Femminia (Out Of Love)“, 101 Punkte;
  • 10. Pastora Soler (Spanien) mit „Quédate Conmigo“, 97 Punkte;
  • 11. Pasha Parfeny (Moldawien) „Lautar“, 81 Punkte;
  • 12. und 13 Mandinga (Rumänien) mit „Zaleilah“ und Kaliopi (Mazedonien) mit „Crno I Belo“, jeweils 71 Punkte;
  • 14. Donny Montell (Litauen) mit „Love Is Blind“, 70 Punkte;
  • 15. und 16. Ivi Adamou (Zypern) mit „La La Love“ und Gaitana (Ukraine) mit „Be My Guest“, jeweils 65 Punkte;
  • 17. Eleftheria Eleftheriou (Griechenland) mit „Aphrodisiac“, 64 Punkte;
  • 18. Maya Sar (Bosnien-Herzegowina) mit „Korake ti znam“, 55 Punkte;
  • 19. und 20. Greta Salóme & Jónsi (Island) mit „Mundu Eftir Mér“ und Jedward (Irland) mit „Waterline“, 46 Punkte;
  • 21. Kurt Calleja (Malta) mit „This Is The Night“, 41 Punkte;
  • 22. und 23. Soluna Samay (Dänemark) mit „Should've Known Better“ und Anggun (Frankreich) mit „Echo (You And I)“ mit jeweils 21 Punkte;
  • 24. Compact Disco (Ungarn) mit „Sound Of Our Hearts“, 19 Punkte;
  • 25. Engelbert Humperdinck (Großbritannien) mit „Love Will Set You Free“, 12 Punkte;
  • 26. Tooji (Norwegen) mit „Stay“, 7 Punkte

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