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Erstes ESC-Halbfinale sorgt für Überraschungen

Am Dienstagabend feierte der ESC 2011 mit dem ersten Halbfinale seine Bewährungsprobe auf deutschen Boden, zum ersten Mal seit 28 Jahren. Neben den Big Five wurden in der Düsseldorfer Arena die ersten zehn Länder ins Finale gewählt.

Die Entscheidung wurde je zur Hälfte von den Fernsehzuschauern und von nationalen Jurys getroffen und sorgte für einige Überraschungen. Eine technische Panne bei der Ton-Übertragung der internationalen Kommentatoren ließ die Verantwortlichen kurzzeitig zittern, nach einer halben Stunde war das peinliche Problem aber wieder im Griff.

Statt der Türkei, die in den letzten Jahren immer unter den Top Ten landeten und mit dem rockigen Song 'Live It Up' von Yüksek Sadakat einen soliden Beitrag hatten, ergatterten sich die Isländer mit 'Coming Home' das letzte Ticket für das ESC-Finale am Samstag. Auch den armenischen Partykracher 'Boom Boom, Chucka Chucka' von Emmy sahen eigentlich schon viele im Finale. Über ihren Einzug in die nächste Runde freute sich besonders die Schweizerin Anna Rossinelli mit 'In Love For A While'.

Das erfolgloseste Land des ESC Portugal nahm 45 Mal teil und landete nicht einmal unter den besten Fünf. Und so geht es auch weiter. Ihr Beitrag Homens Da Luta, die Männer des Kampfes, gehörten wohl zu den schlechtesten Gruppen des diesjährigen Contests. Da half auch nicht die 60 Meter breite und 18 Meter hohe LED-Wand mit 520 Lichtelementen, die hinter der Bühne für visuelle Feuerwerke sorgte.

Das Duo Ell & Nikki aus Aserbaidschan nutzte die technischen Möglichkeiten der Bühne am besten aus, in dem es am Ende der romantischen Ballade 'Running Scared' eine riesige Funkenkaskade herabregneten ließ. Weitere Favoriten des ersten Halbfinals sind der Russe Alexej Vorobjow und besonders Finnland mit dem zwanzigjährigen Axel Ehnström, der als Paradise Oskar nur mit einer Gitarre 'Da Da Dam' sang und die Frauenherzen zum Schmelzen brachte.

Die Auftritte der 10 Finalisten des 1. Halbfinals beim ESC 2011:
Bild: eurovision.de

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