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Erster Trailer von "Brüno" online

Endlich gibt es einen ersten offiziellen Trailer zu "Brüno", dem kommendem Film von Stark-Komiker Sacha Baron Cohen. Fans warten schon lange auf die bissige Fake-Dokumentation, aber auch über die Kennerkreise hinaus wird "Brüno", genau wie sein Vorgänger "Borat" für ein geteiltes Publikum und jede Menge Kinobesucher sorgen.

Schon in "Borat" tat Sacha Baron Cohen das, was er am besten kann. Er spaltet die Kinobesucher, indem er durch die Interviews seines beschränkten Alter Egos den Durchschnittsamerikaner wie einen rechtsextremen, fanatischen und konservativen Christen aussehen lässt. Das war nicht immer fair, ging oft unter die Gürtellinie, enthielt aber auch immer ein Körnchen Wahrheit. Nach "Borat" war klar, das Cohen ein Erfolgsgarant ist. Weltweit spielte die 18-Millionen-Dollar-Produktion stolze 261 Millionen Dollar ein und erhielt außerdem eine Oscar-Nominierung als beste Dokumentation.

In "Brüno" bleibt Cohen diesem Stil treu, nur als eine andere Figur. Der offenkundig homosexuelle Modejournalist Brüno kommt aus dem österreichischen Fernsehen, berichtet aber am liebsten von den Laufstegen dieser Welt. In seinen Interviews mit Persönlichkeiten aus Fashion und Entertainment spricht er auch schon mal unangenehme Themen an und egal wie er es anstellt, er bekommt immer die Antworten die er braucht. Für "Brüno" holt Sacha Baron Cohen wieder seinen schärfsten Humor mit politischen Untertönen hervor. Themen sind dabei die krankhafte Oberflächlichkeit der Mode- und Entertainment-Industrie sowie Vorurteile und fehlende moralische Stärke der Amerikaner.

Trailer zu "Brüno"

So bekommt Brüno z.B. ein afrikanisches Baby per Paket, schließlich hätten Madonna und Angelina Jolie ja auch welche. Er setzt sich mit Männern in Tarnanzügen um ein Lagerfeuer und schwärmt über "Sex and the City", worauf diese nicht allzu entzückt reagieren. Er versucht außerdem den texanischen Abgeordneten Ron Paul zu verführen und auf der Mailänder Modewoche stürmte Brüno im Semptember 2008 den Catwalk, um anschließend von der Polizei abgeführt zu werden.

Das ist nur ein kleiner Auschnitt dessen, was den Kinozuschauer ab dem 9. Juli 2009 erwartet. Regie führt übrigens Cohens langjähriger Schreib-Partner Dan Mazer, in den USA kommt der Film nicht ohne Jugendfreigabe in die Kinos. Sacha Baron Cohen fährt die erfolgreiche Linie seines klugen und provokativen Humors weiter, wer "Borat" mochte, wird "Brüno" lieben.

Bild: TheBrunoMovie.com

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