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Endlich: "The Dark Knight" ab dem 21. August im Kino

Am Donnerstag ist es endlich soweit, "The Dark Knight" startet nach einem Monat internationaler Laufzeit nun auch in den deutschen Kinos. Das neueste Batman-Spektakel machte in diesem August mächtig Wind und erzeugte einen Riesen-Hype. Rekordeinnahmen, unfassbar gute Bewertungen und Oscar-Mutmaßungen pflasterten den Weg für einen ordentlichen Deutschlandstart, aber was ist dran an der Euphorie? Und warum sprechen Kritiker und Fans von "The Dark Knight" als besten Batman aller Zeiten?

Schon 2005 wurden mit "Batman Begins" die Anfänge des dunklen Ritters in einer opulent erzählten und rauschend bebilderten Story zum Kassenschlager. In Gotham City ist seither ein wenig Zeit vergangen, die alten Probleme sind geblieben, neue kamen hinzu. Neben dem organisierten Verbrechen in der düsteren Stadt, scheint auch noch die halbe Polizei korrupt zu sein. Auch die Nachahmer in Fledermauskostümen machen es Batman alias Bruce Wayne (Christian Bale) nicht einfacher im Kampf um Gerechtigkeit.

Richtig turbulent wird es, als mit dem Joker (Heath Ledger) ein völlig irrsinniger Psychopath mit zernarbtem Gesicht und verwischtem Clowns-Make-Up in die Verbrecher-Szene Gothams eintritt. Niemand weiß, woher er kommt oder wer er ist, aber der gefährliche Anarchist hat nur ein Ziel: Absolutes Chaos in Gotham City. Batman arbeitet mit Leutenant Gordon (Gary Oldman) und dem neuen Bezirksstaatsanwalt Harvey Dent (Aaron Eckhart) zusammen, um den Kriminellen das Handwerk zu legen. Weitere Dramatik bringt die Dreiecksbeziehung zwischen Rachel Dawes (Maggie Gyllenhaal), Bruce Wayne und Harvey Dent, die auch nicht von den Verbrechen der Stadt verschont wird.

Trailer zum lang erwarteten Batman-Abenteuer "The Dark Knight"

Tatsächlich ist "The Dark Knight" ein absolutes Meisterwerk. Der britische Regisseur Christopher Nolan, der auch den Vorgänger "Batman Begins" drehen durfte und einst schon mit "Memento" glänzte, zeigt wirklich keine Schwächen in seiner Inszenierung. Der Comic-Fan bekommt die erwartete solide Action, den anspruchsvollen Gucker überraschen ein höchst psychologisches Spiel der Figuren und viele Wendungen. Dabei bleibt die Geschichte immer im typischen DC-Universum von Batman und Gotham City, wirkt aber trotzdem auf irgendeine Art sehr glaubhaft. Besonders sehenswert ist dabei die Besetzung bis in die letzte Sprechrolle. Da wäre einmal die viel gespriesene Joker-Vorstellung des verstorbenen Heath Ledger, der als fast jugendhafter Punk-Bösewicht hält, was er verspricht. Aber vor allem Aaron Eckhart als Harvey Dent spielt erstaunlich stark und dreht mit der Veränderung seiner Figur durch den Film erst richtig auf.

Fast 500 Millionen eingespielte US-Dollar haben "The Dark Knight" bereits jetzt an die zweite Stelle der erfolgreichsten Filme aller Zeiten gebracht. Trotzdem ist der Film mehr als nur ein Marketing-Hype. Oscarnominierungen für Kamera, Darsteller, Ton und auch den besten Film sind mehr als wahrscheinlich. Zunächst aber muss er als August-Start nun mal die spätsommerlichen Erwartungen des deutschen Publikums erfüllen. Das wird er, ab morgen ist "The Dark Knight" in den Kinos zu sehen.

Quelle: imdb.com
Bild: WarnerBros.de

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