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Endlich im Kino: "Star Trek"

Am gestrigen Donnerstag ist mit "Star Trek" die lang erwartete Vorgeschichte einer der bekanntesten und erfolgreichsten Science-Fiction- Franchises aller Zeiten in den deutschen Kinos angelaufen. Nach sechs Fernsehserien mit über 700 Episoden und zehn Kinofilmen bekommt man Kirk, Spock und Co. nun ein Mal als Jungspunde in Weltraum-Action zu sehen, das Ergebnis kann sich sehen lassen.

In "Star Trek" wird erzählt, wie die Kultfiguren James Kirk (Chris Pine) und Spock (Zachary Quinto) aufeinandertreffen. Der junge Kirk verlor bereits in seiner Kindheit seinen Vater, dessen Raumschiff vom zeitreisenden Romulaner Nero (Erica Bana) zerstört wurde. Seitdem verschwendet er seine Talente als Draufgänger und durch Kneipenschlägereien. Ein Freund seines Vaters, Captain Pike (Bruce Greenwood), liest den Hitzkopf auf und überredet ihn, zur Sternenflotte zu gehen.

Dort entwickelt Kirk sein strategisches Können und seine Führungskraft, die Zusammenarbeit mit dem Halb-Vulkanier Spock ist zunächst jedoch von Feindseligkeit überschattet. Nach und nach lernen sie ihre Fähigkeiten gegenseitig zu schätzen und als Nero Spocks Heimatplaneten Vulkan zu zerstören droht, ist das gesamte Können von Kirk, Spock, Dr. McCoy (Karl Urban) und Chefingeneur Scotty (Simon Pegg) gefragt.

Trailer zu "Star Trek"


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Mit "Star Trek" ist dem "Lost"- und "Alias"-Schöpfer J.J. Abrams nicht nur ein opulenter Neuanfang der unendlich scheinenden Sternensaga gelungen, der Film dringt als Prequel in eine noch nie dagewesene Zeit des "Star Trek"-Universums ein. Erfrischend ist, dass die Kultfiguren mit einer Reihe von relativ unbekannten Jungdarstellern besetzt worden sind, daneben aber auch Hollywood-Größen wie Winona Ryder, Bruce Greenwood und auch der "echte Spock" Leonard Nimoy zu sehen sind. Das saftige Budget und die actiongeladene Inszenierung sorgen dafür, dass "Star Trek" einerseits einem möglichst breitem Publikum Spaß machen wird. Die tiefere Auseinandersetzung mit den Charakteren Kirk und Spock sowie ihrer Vergangenheit wird besonders eingefleischten "Trekkies" gefallen.

Alles in allem handelt es sich bei "Star Trek" um ein Effekt-Spektakel der ersten Liga, das respektvoll mit seinen erzählerischen Wurzeln umgeht. Die Mischung hätte besser nicht gelingen können, nachdem der Marvel-Knüller "X-Men Origins: Wolverine" vergangenes Wochenende mit 85 Millionen Dollar den Start des Jahres hinlegte, schauen nun alle auf "Star Trek".

Bild: StarTrekMovie.com

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