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Emmy 2013: "Behind the Candelabra" ist der große Sieger

In der Nacht von Sonntag auf Montag feierte sich die US-Fernsehlandschaft mit der Vergabe des prestigeträchtigen Emmy mal wieder selbst. Der wichtigste TV-Preis ging elf Mal an den Film "Behind the Candelabra" mit Michael Douglas und Matt Damon. Darin wird das Leben des Pianisten Liberace dokumentiert.

Neben vielen TV-Größen war auch Hollywood vertreten. Denn Michael Douglas bekam für seine Rolle als Liberace den Preis für den Besten Hauptdarsteller in einem TV-Film. Er dankte vor allem Matt Damon, seinem Partner in dem Film. Und Regisseur Steven Soderberg holte sich die Trophäe für den Besten Regisseur in "Behind the Candelabra". Dazu kommen noch viele Preise in technischen Kategorien.

Claire Danes wurde für ihre Rolle in der TV-Serie "Homeland" ausgezeichnet. Dazu erhielt der bekannte Hollywood-Regisseur David Fincher den Emmy für seine Regiearbeit in der ersten Folge von "House of Cards". Der Hauptdarsteller dieser Serie Kevin Spacey ging allerdings leer aus.

Die größte Überraschung war wohl der Preis für Jeff Daniels als bester Hauptdarsteller in der Serie "The Newsroom". Er bekam den Vorzug vor so bekannten Darstellern wie Jon Hamm aus "Mad Men", Bryan Cranston aus "Breaking Bad" und eben Kevin Spacey. Erwartungsgemäß erhielt wieder Jim Parsons den Emmy für seine Rolle in der Comedyserie "The Big Bang Theory".

Die Drama-Serie "Breaking Bad" konnte sich dennoch als Sieger fühlen. Denn Hauptdarstellerin Anna Gunn wurde ausgezeichnet. Außerdem ist die AMC-Serie die "Beste Dramaserie". Und "Modern Family" ist zum vierten Mal in Folge als beste Comedy-Serie ausgezeichnet worden. Verlierer des Abends ist dagegen "Mad Men". Die Show bekam trotz vieler Nominierungen keinen Emmy. Die Verleihung wurde sehr unterhaltsam von Neil Patrick Harris, bekannt als Barney aus "How I met your mother" moderiert.

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