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Eine Ausstellung auf Leben und Tod

In der Ausstellung 'Auf Leben und Tod' im Kölner Wallraf Richartz Museum werden Fotografie und Gemälde gegenüber gestellt. Daraus ergeben sich erstaunliche Dialoge zwischen Kunstwerken, die in verschiedenen Jahrhunderten entstanden sind.

Es treffen herausragende Stücke der Teutloff Photo und Video Collection auf ausgewählte Werke des Kölner Museums. Im Fokus der Ausstellung stehen Glanz und Elend der Menschheit. Die Fotografien und Gemälde stehen zwischen Geburt und Tod, Glück und Leid oder Zuversicht und Verzweiflung.

Eine Fotografie von Helmut Newton ist einem Gemälde von Ingres gegenübergestellt. Ein Werk von Jürgen Klauke einem von Tizian. Und wenn man François Bouchers 'Ruhendes Mädchen' aus dem Jahr 1751/52 neben Nan Goldins Akt 'Jens' Hand on Clemens' Back' sieht, wird schnell klar, dass die Bildformeln der Alten Meister bis heute fortwirken. Dieser direkte Vergleich zwischen Malerei und Fotografie zeigt, dass die alten Bild-, Kompositions- und Pathosformeln bis in die aktuelle Gegenwart fortdauern. Gleichzeitig fallen aber auch die formalen und inhaltlichen Traditionsbrüche ins Auge, die bestimmte Foto-Arbeiten kennzeichnen.

Insgesamt sind 80 Fotografien aus dem 20. und 21. Jahrhundert und rund 50 Gemälde aus der Museumssammlung, bei denen es sich um europäische Malerei vom Spätmittelalter bis zum 19. Jahrhundert handelt, zu sehen. Mehrmals in der Woche finden öffentliche Führungen statt. Die Ausstellung 'Auf Leben und Tod' läuft bis 09. Januar 2011 und der Eintritt kostet 9,50 Euro pro Person, ermäßigt ist er 2 Euro günstiger.

Quelle/Bilder: wallraf.museum

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