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Edita Abdieski: Porträt der X-Factor Gewinnerin

Edita Abdieski ist die erste Gewinnerin von X-Factor Deutschland und wird ähnlich wie ihr britisches Pendant Leona Lewis in Zukunft sicherlich für musikalische Überraschungen und Erfolge sorgen. Aber wer steckt eigentlich hinter der Casting-Kandidatin? Edita wurde in der Schweizer Stadt Bern geboren und wuchs dort mit ihren vier Geschwistern auf. Ihre Eltern stammen aus Mazedonien und Montenegro.

In Bern absolvierte Edita auch an der Swiss Musical Academy eine gesangliche Ausbildung. Nach dem frühen und schicksalhaften Tod ihres Vaters in 1992 wollte sie unbedingt Sängerin werden. 2006 veröffentlichte sie dann mit ihrer Schulfreundin Vanessa ihre erste CD. Der berndeutsch gesungene Song 'Wenn ig nume wüsst' erreichte in der Schweizer Hitparade immerhin Platz 49. Die beiden lernte sich schon in der achten Klasse in einer Schülerband kennen und entschieden schnell gemeinsam eine Musikkarriere starten zu wollen.

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Gemeinsam traten die Zwei mit Coversongs an unzähligen Firmenfesten und Hochzeiten auf, um ihr erstes Geld zu verdienen. Irgendwann wollte Edita dann aber auch eigene Lieder singen, so kam es zur Single 'Wenn ig nume wüsst'. Mit ihrem Sieg bei X-Factor kann Editas Solokarriere dank des Plattenvertrags bei Sony Music jetzt so richtig losgehen. Ihre erste Single, der für die Show komponierte Song 'I've Come To Life' ist ab sofort als Download erhältlich und kommt am Freitag auch als CD in die Läden.

Mit dem Spitznamen 'The Voice' gehörte Edita Abdieski von Anfang an zu den Favoriten bei X-Factor. In einem Interview mit dem Berner Tagesanzeiger erklärt sie, dass sie eigentlich nie ein Fan von Castingshows war, aber X-Factor noch am besten findet: 'Das Konzept der Show ist seriöser als bei anderen Sendungen. Alle Teilnehmer sind Vollblutmusiker, die nicht verändert oder auf eine bestimmte Schiene gedrängt werden.' Die Entscheidung, sich bei der Show anzumelden, kam dann: 'als ich erfuhr, dass in der Jury der deutschen Ausgabe neben der Popsängerin Sarah Connor und dem Produzenten George Glueck mit Till Brönner auch ein waschechter Jazzer sitzt,' sagt die schöne Wahl-Kölnerin.

Im gleichen Interview verriet sie vor dem Finale, was sie als ersts nach dem gewonnen Finale macht: 'In diesem Fall möchte ich natürlich so schnell als möglich eine Platte und ein Video produzieren. Ich will da meine ganze Seele reingeben. Oh, und einen Computer würde ich mir anschaffen.' Auf Edita Abdieski kommt jetzt eine Menge harte Zeit mit viel Arbeit zu, die sich am Ende aber sicherlich auszahlen wird und ihren Traum wahr werden lässt.

Bild: facebook.com/Edita.Shain

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