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DSDS: Abbruch wegen Zahlendreher

Am Samstagabend musste in der fünften DSDS-Mottoshow erstmals in der Geschichte der Castingshow niemand die Sendung verlassen, Grund dafür war eine peinliche Panne bei der Nennung der Telefonziffern der Kandidaten. Ein sichtlich verärgerter Bohlen verkündete nach dem Zahlendreher in einer Übersichtstafel um Mitternacht, dass keiner der Kandidaten gehen muss.

Damit wird es eine zusätzliche DSDS-Show geben und das Finale verschiebt sich um eine Woche auf den 7. Mai. Eigentlich sollte die Mottoshow ein Duell deutscher und englischer Songs sein, doch am Ende entpuppte sich die Pannen-Show als Hahnenkampf zwischen Moderator Marco Schreyl und dem tobenden Juror Dieter Bohlen. Schreyl wiederholte die falschen Voting-Ziffern der Kandidaten Marco und Zazou, nachdem sie in einem Einspielfilm schon falsch angezeigt wurden.

Alle Anrufe, die bis zur Einblendung der falschen Gewinnspiel-Tafel eingegangen waren, zählen nun aber für die nächste Sendung von 'Deutschland sucht den Superstar'. Doch bevor diese Entscheidung am Ende der Sendung getroffen wurden, lagen die Nerven bei allen Beteiligten blank. Der Grazer Jungarzt Marco Angelini flüchtete vor Zorn sogar in die Kulisse, weil er plötzlich die Endziffer Zazous hatte und die seine. Dabei war eigentlich klar, wer von den beiden zumindest die Stimmen der Jury bekommen hat. Bohlen verglich Zazous Stimme mit seiner Einparkhilfe im Auto, während er Marco über den Klee lobte.

Aber es gab natürlich auch musikalisches zu entdecken: Pietro Lombardi verlieh dem Police-Klassiker 'Every Breath You Take' wieder seine ganz eigene Note, während Ardian Bujupi 'Feel' von Robbie Williams verhunzte. Goldkehlchen Sarah Engels begeisterte mit 'Symphonie' von Silbermond und der 16-jährige Sebastian Wurth bewies mit 'Wonderful Life' der britischen Band Hurts wieder einmal, dass er der wohl beste Sänger im Wettbewerb ist und er DSDS 2011 mit oder ohne Panne gewinnen sollte.

Quelle: rtl.de

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