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DSDS: Jacko-Fan Timo ist noch schlechter als Menderes

Seit nunmehr sieben Jahren kann RTL bei Deutschland sucht den Superstar in jedem Vorcasting skurrile Mädels und Jungs bieten, die tatsächlich meinen, mit Gesangstalent gesegnet zu sein. Auch die dritte Folge der siebten Staffel von DSDS bot wieder eine Menge Lacher und von sich selbst überzeugte schreckliche Sänger.

Mit viel Selbstbewusstsein ging der 17-jährige Sebastian ins Rennen. 'Wir sehen uns im Finale', sagte er. Dieter Bohlen gab ihm aber schon direkt am Anfang einen Dämpfer: 'Du stehst da wie ein Musicaldarsteller, so unecht und unauthentisch.' Und als Sebastian dann 'Listen' von Beyoncé Knowles interpretierte, konnte sich die Jury das Lachen kaum verkneifen. Er klänge wie ein besoffener Lurch, meinte Bohlen.

Christian dagegen überzeugte mit Gitarre und seiner Version von 'You don´t know' von Milow. Ines schafft es knapp in den Recall. 'Du singst das gut, siehst aber besser aus', sagte Dieter Bohlen. Ihr Problem sei, dass sie Hemmungen habe. Das Gesamtpaket stimme aber, waren sich die Juroren Bohlen und Volker Neumüller einig. Auch Andrea hatte Mühe, das Recall zu erreichen. Sie machte akrobatische Turnübungen und bekam dafür ein Mitleids-Ja.

Mit zwei 'Ja'-Stimmen schaffte die blonde Steffi es in die nächste Runde. Volker Neumüller war zwar vom Äußerlichen angetan, sah Steffis Gesangsleistung aber eher negativ. Nina Eichinger fand ihr 'Mercy' von Duffy dagegen 'schön'. Dieter Bohlen nannte Steffis Stimme 'ätzend', meinte aber, dass man mit ihr eine Menge Spaß haben könne. Was auch immer er damit ausdrücken wollte. Steffi freute sich und rief 'Je t'aime' Richtung Jury.

Vollkommen überzeugt war die Jury von Menowin. Der 22-Jährige schaffte es vor zwei Jahren bei DSDS schon mal sehr weit, musste dann aber in Gefängnis. In dieser DSDS-Staffel will er nun seine zweite Chance nutzen. Mit 'My Cherry Amor' von Stevie zog Menowin locker in die zweite Runde ein.

Der Clown der Show hieß diesmal Timo. Er nannte sich der Welt größter Michael Jackson-Fan und tönte vor dem Casting, dass er besser sei als DSDS-Kultfigur Menderes. Was er allerdings vor der Jury bot, war mehr als peinlich. 'Du kannst weder tanzen noch singen', war die einhellige Meinung. Und: 'Menderes ist zehn Klassen besser als du.' Das saß, Timo verstand die Welt nicht mehr. Er pochte darauf, dass er Talent habe. Er habe sogar schon in den Kieler Nachrichten gestanden und die Schreiberlinge dort hätten ihm attestiert, dass er toll singen und tanzen könne. Kein gutes Zeugnis für die Kieler Lokaljournalisten. Auf jeden Fall war Timo der Kandidat mit der schlechtesten Selbsteinschätzung bei der dritten Folge der siebten Staffel von Deutschland sucht den Superstar.

Bild: RTL

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