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Drehbuchautor verklagt Tarantino wegen Ideeklau bei 'Kill Bill'

Tarantino gilt als einer der wichtigsten Regisseure unserer Zeit und nun wird ihm vorgeworfen, er hätte die Idee zu 'Kill Bill' abgekupfert. Wie Kino.to berichtet, handelt es sich bei demjenigen, der Tarantino den Diebstahl vorwirft, um den Drehbuchautor Dannez Hunter, der den Regisseur nun verklagt hat.

Hunter gab in seiner Klage an, 1999 einen Drehbuchentwurf bei der Produktionsfirma Miramax eingereicht zu haben. Der Entwurf handelte von der fiktionalen Figur Ren, die den sadistischen Mord an ihrer eigenen Mutter mit ansehen muss. Für den angeblichen Ideenklau verlangt Hunter eine Million Dollar.

Tatsächlich gibt es im ersten der beiden Kill Bill Filme zwei Handlungsstränge, die aus diesem Entwurf stammen könnten. Zum einen muss schon im ersten Kapitel ein kleines Mädchen mit ansehen, wie ihre Mutter in einem Kampf getötet wird. Und im dritten Kapitel taucht die Figur der O-Ren Ishii auf, die ebenfalls als kleines Kind den Mord an ihren Eltern mitbekommt.

Verärgert scheint Hunter auch über die Tatsache, dass er sich bei Miramax um Arbeit bemüht hat, ohne auch nur eine Reaktion des Studios zu erhalten, was er mit einem äußerst unqualifizierten Kommentar gegenüber der Presse festhielt: 'Und das, obwohl zahlreichen ähnlich gestellten, aber weniger qualifizierten jüdischen und weißen Menschen Job für Job beschert wurde.'

Für die Bemerkung dürfte Hunter alles andere als positive Reaktionen ernten, allerdings wird sich erst vor Gericht klären, ob Tarantino und Miramax für Kill Bill bei dem Drehbuchautoren Dannez Hunter Ideenklau betrieben haben.

Bild: Youtube 1 und 2

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