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Die Welt wartet auf Roland Emmerichs "2012"

Dieses Jahr kommt Roland Emmerichs heiß erwarteter "2012" in die Kinos und allem Anschein nach handelt es sich mal wieder um ein Effektspektakel der Superlative. Deutschlands Hollywood-Veteran Nr. 1 hat mit Katastrophen- und Weltuntergangsszenarien so etwas wie seine Königsdisziplin gefunden und so wird auch "2012" ein apokalyptisches Abenteuer.

Seine beiden Beinahe-Weltuntergänge "Independence Day" (1996) und "The Day After Tomorrow" (2004) spielten zusammen weltweit über 1,3 Milliarden Dollar ein und waren jeweils bahnbrechend in Sachen Special Effects. So ein Regisseur darf auch mal ein 200 Millionen-Dollar-Budget verpulvern. Die Idee zu "2012" stammt übrigens aus dem Kalender der Maya-Kultur, laut Branchendienst "kino.de" sagt Emmerich: "Wenn du in Google '2012' eingibst, dann bekommst du 240 Millionen Treffer." Der Maya-Kalender endet im Dezember 2012 und dieser Umstand ist der Nährboden für viele Annahmen über einen darauf folgenden Weltuntergang. Wer könnte so ein Ende besser in Szene setzen als Roland Emmerich?

Im Gegensatz zu vielen Produktionsgeschichten, die man so hört, verlief bei "2012" bislang alles nach Plan. Emmerich arbeitete mit seinen üblichen Verdächtigen zusammen, zunächst mal mit dem langjährigen Drehbuchpartner Harald Kloser. Das Skript schrieb sich scheinbar wie von selbst, vor einem Jahr brachte man es auf den Markt und war sich schnell mit einem Studio einig. Für das Megabudget war scheinbar ebenso schnell gesorgt und auch der Dreh lief im Sprinttempo ab. Kloser sagte ganz unbescheiden über die Ansprüche von "2012": "Wir versuchen, einen Film zu schaffen, nach dem es eigentlich keine weiteren Katastrophenfilme mehr geben müsste."

Der erste Trailer zu Roland Emmerichs "2012"

Die wird es zwar ganz sicher geben, aber nun schauen erst mal alle auf den kommenden epischen Kracher von Roland Emmerich. In "2012" geht es um verschiedene Figuren, die auf ihre Art mit den Katastrophen umgehen und deren Erzählstränge sich teilweise kreuzen. Darunter sind Hollywood-Größen wie John Cusack, Amanda Peet, Woody Harrelson und Thandy Newton. Danny Glover spielt ganz Obama-like einen schwarzen US-Präsidenten, der bei Emmerichs apokalyptischen Filmen niemals fehlt. Der wahre Star sind allerdings die atemberaubenden Spezialeffekte. Auch hier arbeitet Emmerich mit altbekannter Crew. Die Experten Volker Engel und Marc Weigert verprechen ein neues Level computergenerierter Stürme und CGI-Erdbeben.

Nun bleibt nur abzuwarten, dass das Ergebnis im Herbst den Erwartungen standhalten kann, am 19. November 2009 wird es soweit sein. Danach kann man sagen, ob es Roland Emmerich mal wieder gelungen ist und auch "2012" zum Kassenschlager und neuen Status Quo in Sachen Spezialeffekte geworden ist.

Bild: SonyPictures

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