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Neu im Kino: Die Vermessung der Welt

Als Daniel Kehlmann den Roman "Die Vermessung der Welt" schrieb, ahnte er sicher noch nicht, dass er damit 37 Wochen in den Bestsellerlisten zu finden war. Inspiriert wurde der Autor dadurch, dass Gauß und von Humboldt zufällig zur gleichen Zeit gelebt hatten. Er verknüpfte die beiden Geschichten sehr eng miteinander und heraus kam ein Doppelroman.

Nun hat sich Detlev Buck die Romanvorlage vorgenommen und sie verfilmt. Dabei musste sich der Regisseur einiges einfallen lassen. Denn das Budget des Streifens beläuft sich auf 10 Millionen Euro. Damit lassen sich in der heutigen Zeit keine großen Sprünge mehr machen. Die Zeit, als Alexander von Humbodt Amerika bereiste, ist wohl deswegen nur als Comic-Sequenz zu sehen. Andere Reisen wurden aber on location gedreht. Dabei reisen die beiden Naturwissenschaftler in heiße oder auch ganz kalte Gefilden.

Florian David Fitz und Albrecht Abraham Schucht in den Hauptrollen

Die Hauptrollen übernehmen dabei Florian David Fitz und der bisher nur von der Theaterbühne bekannte Albrecht Abraham Schucht. Sie verleihen den beiden Naturwissenschaftlern einen sympathischen Touch, allerdings stellen sie Gauß auch als etwas überheblich und von Humboldt als Fachidioten dar, wenn man der Kinokritik von quotenmeter.de glauben darf.

Detlev Buck hatte bisher großen Erfolg mit Komödien. Auch bei "Die Vermessung der Welt" baut er einige humoristische Spitzen ein. Viele sind gelungen, aber der ein oder andere Gag geht auch daneben. Besonders die Idee, "Switch Reloaded"-Charakter Max Giermann als General in den Film einzubauen, scheint nicht besonders gut gewesen zu sein.

Den Trailer ansschauen

Der Film ist in 3D gefilmt worden. Kinostart ist am 25. Oktober, dann läuft "Die Vermessung der Welt" deutschlandweit an.

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