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Die Premieren-Tour des "Brüno"

Die neue Sacha-Baron-Cohen-Comedy "Brüno" feiert derzeit an verschiedenen Orten der Welt Premiere und das bringt dem Vollblut-Komiker ein volles Programm. Für die verschiedenen Premieren ließ er sich jeweils etwas ganz Spezielles einfallen und landete nun sogar auf dem Cover der "GQ". Homosexuelle Aktivisten gehen derweil auf die Barrikaden, sie fühlen sich durch "Brüno" beleidigt.

Am 9. Juli startet "Brüno" in den Kinos, schon drei Wochen vorher reist Sacha Baron Cohen in der Rolle des schwulen Modejournalisten um die Welt, um das provokative Werk vorzustellen. Wie "Stern.de" berichtet stahl er in Paris den Models an seiner Seite die Show: Brüno kam in einer güldenen Lederhose und streckte immer wieder freizügig seinen blank rasierten, fast unbedeckten Hintern in die Kameras. In London präsentierte sich Brüno im leicht gekürzten Outfit eines Mitglieds der königlichen Garde, d.h. bauchfrei und in engen Leder-Hot-Pants.

Brüno bei der Film-Premiere in Paris

In Deutschland wird Brüno am Sonntag vor dem Brandenburger Tor für große Augen sorgen, man darf gespannt sein, wie das aussehen wird. In den USA kam er kurz vor dem Kinostart des neuen Films auf das Cover der "GQ"...nackt! Die Produktionsfirma Universal zieht gemeinsam mit Zugpferd Cohen die gesamte provokative Nummer durch, denn in "Brüno" hinterfragt der bissige Komiker mal wieder die Vorurteile der Menschen und will sie vor allem dazu bringen dasselbe zu tun. In diesem Fall geht es speziell um die Homophobie in den USA, leider sehen das einige Menschenrechtler und homosexuelle Aktivisten nicht ganz so wie Sacha Baron Cohen.

Trailer zum kontroversen "Brüno"


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Laut der "New York Times" erkennen verschiedene Homosexuellen-Verbände Cohens Absichten zwar als "wohlmeinend" an, allerdings sei der Film "an vielen Stellen problematisch oder sogar geradewegs beleidigend". Andere Homosexuelle äußerten sich sehr begeistert über die Satire. Im Film interviewt Brüno als österreichischer Modejournalist verschiedene ahnungslose Leute, darunter auch Politiker und einen ehemaligen Mossad- Agenten. Durch seine Guerilla-Aktionen hat er schon wieder zahlreiche Kontroversen heraufbeschworen. Dem kommerziellen Erfolg von "Brüno" werden die Diskussionen um den Film jedenfalls sicher nicht schaden.

Bild: www.thebrunomovie.com

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