Excite

Die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall

Normalerweise liegt Schwäbisch Hall abseits der großen Trecks des Kunstbetriebs, die eher in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart Halt machen. Doch seit der Unternehmer Reinhold Würth 2001 der Stadt die Kunsthalle Würth geschenkt hat und diese seitdem mit wechselnden Ausstellungen aus seiner umfangreichen Sammlung bespielt, kommen immer mehr Touristen hierher.

Die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall wurde von dem dänischen Architekten Henning Larsen geplant und erreichtet. In dem dreigeschossigen Museumsgebäude sind in wechselnden Zusammenstellungen Teile der riesigen Privatsammlung des Stifters Reinhold Würth zu sehen. Derzeit zum Beispiel eine Ausstellung mit Skulpturen und anderen Werken von Niki De Saint Phalle (Diese Ausstellung läuft noch bis zum 16. Oktober). Zuvor waren dort unter anderem Ausstellungen mit werken von Baselitz, Munch oder Henry Moore zu sehen. Im Gegensatz zu vielen anderen Museen hat die Kunsthalle Würth täglich von 11 - 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, in seltenen Fällen, bei besonders aufwändigen Sonderausstellungen zum Beispiel wird teilweise Eintritt erhoben. Das Museum ist barrierefrei geplant und gebaut worden. Führungen werden am Wochenende angeboten, sie dauern 60 Minuten und kosten sechs Euro pro Nase.

Reinhold Würth ist Vorsitzender des Unternehmensbeirats der Würth-Gruppe. Unter seiner Führung wurde das Unternehmen zum internationalen Marktführer im Bereich der Befestigungs- und Montagetechnik. Würth gehört zu den zehn reichsten deutschen und pflegt seit langem ein inniges Verhältnis zur Kunst. Neben der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall unterhält er noch 12 weitere Museen. Seine Sammlung gilt als einer der größten und bedeutendsten Privatsammlungen mit Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und umfasst mehr als 14000 Werke.

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017