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Die Filmindustrie ärgert sich: Oscar-Filme wie "Argo" schon im Netz zu finden

Die Oscars im Jahr 2013 sind vergeben und nun soll eigentlich alle Welt in die Kinos rennen, um sich die prämierten Filme anzuschauen. Das ist aber teilweise gar nicht mehr nötig. Denn die meisten prämierten Filme sind schon im Internet zu sehen. Und die Filmindustrie tobt.

Aber wie kann so etwas passieren? Sogenannte Screener sind Schuld daran. Das sind Filmversionen der nomminierten Filme, die im Vorfeld der Oscar-Verleihung auf DVD an die Jury verschickt werden. Auch Kritiker und Journalisten bekommen solche eine Kopie, die allerdings qualitativ nicht so gut ist, wie die DVD-Version, die dann später auf den Markt geworfen wird.

Doch beim Verteilen der Screener sollte die Academy in Zukunft etwas mehr Vorsicht walten lassen und sich genau anschauen, wer solch eine Kopie bekommt. Denn laut chip.de kamen die Filme im Durchschnitt 41 Tage nach dem Kinostart in den USA ins Internet. Den Vogel schoss aber die Vorabversion von Zero Dark Thirty ab. Der Thriller war schon vor dem US-Release im Internet zu sehen.

Insgesamt waren elf der 29 nominierten Streifen schon als Raubkopie im Netz. Zehn weitere Filme konnten Filmfans als andersartige Kopie bekommen. Für die Filmindustrie bedeutet diese Filmpiraterie einen enormen Schaden. Doch wie man dasn eindämmen, weiß niemand so genau.

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