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Die Castings der sechsten DSDS-Staffel sind durch

Am Samstag sendete RTL das letzte DSDS-Casting vor dem Recall. Ganze fünfzehn Stationen haben Dieter Bohlen, Volker Neumüller und Nina Eichinger damit hinter sich und neben einigen Talenten durften sie dabei hauptsächlich skurrile Möchtegernstars sichten. Auch in der letzten Casting-Show fehlte es nicht an solchen, die Zuschauer belohnten das wie immer und schalteten ein.

Einige überraschende Entscheidungen standen einigen eher typischen Auftritten gegenüber. Bei Fausta und Vanessa hat eine recht herkömmliche Erfolgsrezeptur zum Recall-Zettel geführt: Beide sind 17, haben italienische Wurzeln, sind hübsch und mit einer netten Stimme ausgestattet. Ein wenig überraschender war z.B. das Weiterkommen der Kandidaten Holger und Cornelia. Er erschien schüchtern, leise und nicht gerade wie ein Superstar mit Keyboard vor der Jury, sie spielte sogar mit einer Harfe vor. Die Meinungen der Jury gingen auch auseinander, aber Dieter Bohlen gab in beiden Fällen ein "Ja" und wenn der Dieter das sagt, dann ist das so.

Weniger gut lief es z.B. für die 17-jährige Darinka, die beim Casting in Mannheim nicht ein mal drei Zeilen ihres Songs singen durfte, ehe Bohlen sie verabschiedete. Später lief er auch wieder zur üblichen Hochform hinaus, den Informatikstudenten Steffen bezeichnete er nicht nur als den "schlechtesten Gitarristen in sechs Staffeln DSDS", er resümierte auch noch ganz unverblümt: "Du bist wie eine Kläranlage...außen Beton, innen Scheiße!" Zum Schluss sorgte noch der Auftritt von dem selbst ernannten "Checker vom Neckar" Cosimo für Spaß. Obwohl er überall im Schlepptau mit seinem Kollegen Dominik Münch auftaucht, ging er nach seinen grottenschlechten Elvis-Nummer brav von der Bühne, während Dominik letzte Woche erst noch herumpöbelte.

Für die kommenden Recall-Sendungen ist übrigens einiges angekündigt. Die verbleibenden 30 Kandidaten sollen das härteste Recall aller Zeiten durchleben. Am Ende der letzten Sendung gab es einen Vorgeschmack auf das neun Tage andauernde Trainingslager: Singen mit Schlange um den Hals, Singen am Bungee-Seil und Bohlen schwört, die schwächsten Kandidaten höchstpersönlich hinauszuwerfen.

Das neue Konzept scheint ein wenig abgekupfert von den harten "Popstars" -Lektionen des Detlef D! Soost. Dabei hat RTL bislang keine Veränderungen des Formats "Deutschland sucht den Superstar" nötig. In einer Pressemitteilung verriet der Sender: Durchschnittlich 5,55 Millionen Zuschauer ab drei Jahre schauten am Samstag zu, der Marktanteil beim jungen Zielpublikum lag sogar bei 32 Prozent. Mehr kann sich RTL von der sechsten Staffel DSDS eigentlich gar nicht wünschen, mal schauen, was der Recall und die Motto-Shows bereit halten.

Bild: RTL

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