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"Die Bienenhüterin" und "Cadillac Records" - Kino am 23. April

Die USA der 50er- und 60er-Jahre bieten reichlich Stoff für abenteuerliche Geschichten, so auch in den Kinostarts vom 23. April. Mit "Die Bienenhüterin" kommt eine nahezu märchenhafte Romanverfilmung auf die Leinwände, "Cadillac Records" erzählt vom Aufstieg eines legendären Plattenlabels.

Mit 14 entflieht Lily (Dakota Fanning) in "Die Bienenhüterin" ihrem gewalttätigen Vater und kommt mit ihrer einzigen Freundin Rosaleen (Jennifer Hudson) auf der Farm der drei afroamerikanischen Schwestern August (Queen Latifah), June (Alicia Keys) und May (Sophie Okonedo) unter. Gewalt, Intoleranz und Südstaaten-Rassismus bleiben hier vor der Tür. Stattdessen lernt Lily alles über das Bienenzüchten, erfährt zum ersten Mal richtige Geborgenheit und kommt den Geheimnissen ihrer verstorbenen Mutter auf die Spur.

Trailer zu "Die Bienenhüterin"

Nach dem gleichnamigen Bestseller von Sue Monk Kidd hat Regisseurin Gina Prince-Bythewood ein versöhnliches Bild der amerikanischen Bürgerrechtsbewegungen geschaffen. Die Geschichte rührt auf der Basis von Annäherung und gegenseitigem Respekt. Dazu glänzt "Die Bienenhüterin" durch die Harmonie und die Einzelleistungen von Queen Latifah, Jennifer Hudson, Alicia Keys und Dakota Fanning.

In "Cadillac Records" erlebt man den Aufstieg des Chicagoer Musikproduzenten Leonard Chess (Adrien Brody) von Anfang an. Verkaufen er und sein Bruder zu Beginn noch Platten aus ihrem Kofferraum, so steigen sie mit Künstlern wie Muddy Water (Jeffrey Wright), Chuck Berry (Mos Def) und Etta James (Beyoncé Knowles) bald zu einem millionenschweren Imperium auf. Der schnelle Erfolg ist aber nicht nur von Musik, sondern auch von Gewalt, Sex und Drogen begleitet.

Trailer zu "Cadillac Records"


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Fernseh-Regisseurin Darnell Martin spielt für ihren dritten Kinofilm die Karten genauso aus, wie sie liegen: Mit einer packenden Vorlage aus der Realität, fantastischer Musik und einer durch und durch stark aufgelegten Darstellerriege erzählt sie die Geschichte des berüchtigten Plattenlabels intensiv, aber schnörkellos. Besonders Jeffrey Wright und Beyoncé Knowles hauchen der Geschichte Leben ein. Für Fans von Jazz und Blues ist "Cadillac Records" ein absolutes Muss, für alle anderen mindestens empfehlenswert.

Die Kinostarts am 23. April lassen die 60er-Jahre wieder aufleben und zeigen dabei die nicht immer schönsten Seiten dieser Zeit. Dennoch, oder gerade deswegen lohnt sich das Eintrittsgeld für "Die Bienenhüterin" und "Cadillac Records".

Bild: DieBienenhüterin-DerFilm.de, SonyPictures.de

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