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Diddy will der nächste James Bond sein

Er ist Rapper, Musikproduzent und Modedesigner, jetzt will Diddy auch auch noch der nächste James Bond werden. Unter den wechselnden Pseudonymen Puff Daddy, Puffy, P. Diddy und eben Diddy hat er sich im letzten Jahrzehnt in allen Bereichen des Showgeschäfts einen Namen gemacht. In diesem Jahr bekam er als erster männlicher Rapper einen Stern auf dem "Walk of Fame", was ihn auch über seine schauspielerischen Ambitionen reden ließ. "Ich werde alles tun, um eines Tages als großartiger Schauspieler zu gelten", hatte der Unternehmer gesagt.

Tatsächlich hatte Diddy schon einige kleinere Rollen in weniger bekannten Filmen, außerdem wird er bald in zwei Episoden der Krimiserie "CIS: Miami" als Staatsanwalt zu sehen sein. Sein Angriff auf die Rolle des James Bond ist allerdings etwas größenwahnsinnig, wie vieles, was der 39-Jährige von sich gibt. Ihm ist es egal, dass Bond nun mal ein weißer Brite ist, auf seinem YouTube-Channel hat Diddy auch gleich mal sein Bewerbungsvideo "I Am King" hochgeladen, dazu schreibt er: "Es gibt einen schwarzen Präsidenten und es ist an der Zeit, dass es auch einen schwarzen Bond gibt."

Diddys Bewerbungsvideo als neuer Bond-Darsteller, der Mini-Movie "I Am King"

Eigentlich, so schreibt Diddy außerdem, ist "I Am King" der Werbefilm für seinen gleichnamigen neuen Duft. Tatsächlich vertreibt der Mann nämlich nicht nur Musik, Kleidung verschiedener Marken und Premium-Wodka, sondern neuerdings auch noch Parfüm. Über "I Am King - The Fragrence" schreibt er: "Dieser Duft ist Barack Obama, Muhammed Ali, Martin Luther King und allen Männern da draußen gewidmet, die sich um ihre Familie kümmern und sich selbst respektieren und sich wie die Könige behandeln, die wir alle sind."

Aber worum geht es denn in dem fünfminütigen Clip? Diddy steht eigentlich nur in der Gegend rum und schaut cool durch die dunklen Gläser seiner Sonnenbrille. Zwischendurch trifft er ein paar hübsche Frauen, sitzt im Casino, am Pool oder bewegt sich in Agentenmanier mit Motorrad und Hubschrauber fort. Diddy feiert eben die Männlichkeit, aber ob das für die Rolle des James Bond reicht, für die Daniel Craig gerade in "Ein Quantum Trost" weltweit Zuspruch erhält? Wohl kaum! Dennoch, das Video hat er sich mal eben 750.000 Dollar kosten lassen. Er kanns sich aber auch leisten, das "Forbes Magazine" schätzte Diddys Vermögen vor zwei Jahren auf auf knapp 350 Millionen Dollar. Da kann er ja eigentlich seinen eigenen Agentenfilm drehen. Das wird er dann wohl auch machen müssen, denn der nächste James Bond wird Diddy ganz sicher nicht.

Quelle: Express.de, P-Diddy.de, youtube.com/BadBoyRecords
Bild: YouTube

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