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Deutscher Filmpreis in Berlin

Bei der diesjährigen Verleihung des deutschen Filmpreises war der deutsch-türkische Filmemacher Fatih Akin einmal mehr der große Abräumer des Abends.

Akin gewann die renommierteste und höchst dotierte Auszeichnung für Kultur in Deutschland für seinen Film „Auf der anderen Seite“ in gleich vier Kategorien. Neben der wohl wichtigsten Kategorie „Bester Film“ wurde er auch für den besten Schnitt, das beste Drehbuch sowie die beste Regie ausgezeichnet.

Bereits im Jahre 2004 bekam Fatih Akin den Deutschen Filmpreis für sein bemerkenswertes Werk „Gegen die Wand“, mit dem er seinen internationalen Durchbruch feierte.

Bei seiner Rede gab sich Fatih Akin zwar überglücklich und bedankte sich überschwänglich bei der Akademie und den 1.500 Gästen, jedoch wies er auch darauf hin, dass Film für ihn in erster Linie Kunst sei. Wörtlich sagte er: „Nicht für Preise machen wir Filme, sondern fürs Leben.“

Die deutsche Filmakademie in Berlin, die über die Vergabe der Preise entscheidet, hatte aber noch weitere wichtige Auszeichnungen zu vergeben: So wurde Nina Hoss als beste weibliche Hauptrolle ausgezeichnet. Sie hatte für ihre Rolle in dem Film „Yella“ von Christian Petzold bereits eine Auszeichnung bei der letztjährigen Berlinale erhalten.

Beste männliche Hauptrolle ging erstmals an Elmar Wepper, der sich emotional sichtlich durchgeschüttelt zeigte. Seine Rolle in Doris Dörries rührendem Drama „Kirschblüten“ hatte in Deutschland viel Beachtung gefunden. Wepper sagte, er sei überglücklich und Dörrie gehöre sein ganzer Dank, da ein Schauspieler eine solche Rolle nur einmal im Leben angeboten bekäme.

Quelle: Welt-Online
Bild: YouTube

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