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Deutscher Fernsehpreis 2015 steht auf der Kippe

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Am Donnerstag wurde der Deutsche Fernsehpreis 2014 verliehen und das vielleicht zum letzten Mal, denn ob es den Deutschen Fernsehpreis 2015 noch geben wird, das ist äußerst fraglich. Es soll ein neues Konzept geben, allerdings können sich die beteiligten Sender ARD, ZDF, SAT1, RTL und Pro 7 bisher auf keines einigen. Wo genau die Streitpunkte liegen, ist unklar.

Der große Gewinner bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2014 in Köln war Oliver Welke. Der ZDF-Moderator wurde zum einen für seine Comedy-Show "Die Heute-Show" als §Beste Comedy" ausgezeichnet. Und das nach einem laut Welke sehr schweren Jahr für die Macher der Sendung. Denn: "Wie Sie wissen, ist uns mit der FDP unser wichtigster Medienpartner weggebrochen." Außerdem bekam er einen Sonderpreis für die Beste Moderation während der Fußball-WM.

Für seine Enthüllungs-Doku "Team Wallraff - Reporter undercover" bekam RTL den Deutschen Fernsehpreis 2014 für die "Beste Reportage". Günter Wallraff war voll des Lobes: "Ich muss auch dem Sender - das überrascht mich immer wieder - ein Kompliment machen." Die meisten Preise heimsten allerdings die Öffentlich-Rechtlichen ARD und ZDF ein.

Roeland Wiesnekker wurde als "Bester Schauspieler" in dem ZDF-Film "Spreewaldkrimi - Mörderische Hitze" geehrt. Suzanne von Borsody ist die "Beste Schauspielerin" für "Männertreu". Der ARD-Film bekam außerdem den Preis für den "Besten Fernsehfilm", die wichtigste Kategorie. Beste Nachwuchsdarstellerin ist Sinje Irslinger aus dem ARD-Film "Es ist alles in Ordnung". Die beste Serie ist "Danni Lowinski" mit Annette Frier. ARD-Reporterlegende Gerd Ruge bekam einen Ehrenpreis.

Nun müssen die Sender darüber beraten, ob es den Deutschen Fernsehpreis auch im nächsten Jahr noch geben wird.

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