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Der neue Bond "Ein Quantum Trost" startet in den deutschen Kinos

Am kommenden Donnerstag ist es endlich soweit, der neue Bond "James Bond 007: Ein Quantum Trost" startet in den deutschen Kinos. In seiner zweiten Mission als Geheimagent im Dienste der Majestät macht der britische Schauspieler Daniel Craig da weiter, wo er in "Casino Royale" (2006) aufgehört hat. Damit ist der teuerste Bond aller Zeiten vor allem eines: Ein persönlicher Rachefeldzug.

In "Casino Royale" bekam der Zuschauer zu sehen, wie der junge James Bond (Daniel Craig) zum Autragskiller des MI6 wurde und durch den Verrat von Vesper Lynd die Liebe seines Lebens verlor. "Ein Quantum Trost" beginnt eine Stunde nach dem Ende von "Casino Royale". Bond nimmt Mr. White (Jesper Christensen) gefangen, da er ihn für den Tod an seiner Freundin verantwortlich macht. Gemeinsam mit Geheimdienstchefin M (Judi Dench) kann er ihm den Namen der Organisation "Quantum" entlocken, die Agenten sowohl in den britischen MI6 als auch in die amerikanische CIA geschleust hat.

Der Trailer zum neuen Bond "Ein Quantum Trost"

Bond folgt der Spur nach Haiti, wo er sich zunächst mit der russisch-bolivianischen Agentin Camille (Olga Kurylenko) herumschlagen muss. Schließlich machen die beiden gemeinsame Sache und Camille lenkt Bonds Aufmerksamkeit auf den Franzosen Dominic Green (Mathieu Amalric). Der gibt sich als Geschäftsmann und Umweltschützer aus, plant aber eigentlich die Ölvorräte Boliviens zu kontrollieren. Neben den persönlichen Beweggründen schlägt sich Bond also auch noch mit einer internationalen Öko-Verschwörung herum, dabei kommt der von Rachegelüsten und Trauer zefressene Agent natürlich wieder um die ganze Welt.

Die Bond-Macher haben es getan, sie haben tatsächlich den ungewöhnlichen Kurs von "Casino Royale" gehalten. Im Vorfeld war damals viel kritisiert worden über Darstellerwahl und Geschichte. Ziemlich schnell war aber klar, dass es einer der besten Bond-Filme aller Zeiten war und die Franchise den Stilbruch bitter nötig hatte. Umso besser, dass hier erneut der zweifache Oscar-Preisträger Paul Haggis am Drehbuch mitwirkte und der Dramen-erprobte Deutsche Marc Forster im Regie-Stuhl Platz nahm. Somit gibt es hier erneut beides zu bewundern: Einerseits einen verletzlichen und allzu menschlichen Bond, dessen Wut ihn weit von den fehlerfreien Vorlagen der Brosnans und Connerys entfernt. Andererseits eine 230 Millionen Dollar teure Weltreise mit rasanter Action, charmantem Verwirrspiel und fabelhaften Bond-Girls (Olga Kurylenko und Gemma Arterton).

Es ist außerdem das erste Mal, dass ein Bond-Film seine Premiere in Großbritannien feierte. Dort läuft "Ein Quantum Trost" nämlich schon seit Freitag und hat an den Kinokassen mal eben den Einspielrekord für einen Freitagsstart eingestellt. Am 6. November wird sich zeigen, ob auch das deutsche Publikum so euphorisch reagiert, dann startet "James Bond 007: Ein Quantum Trost" in den deutschen Kinos.

Quelle: kino.de, imdb.com
Bild: ein-quantum-trost.de

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