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Der kleine Hobbit wird endlich verfilmt

Alle "Herr der Ringe"-Fans dürfen aufatmen, denn die Vorgeschichte "Der kleine Hobbit" von John R. R. Tolkien darf nun endlich verfilmt werden. Die Geschichte wird im Auftrag von New Line Cinema gedreht, die sich auch für die "Herr der Ringe"-Trilogie verantwortlich zeigten. Das dieses Projekt auf wackeligen Füßen stand, lag an einem Gerichtsstreit der zwischen der Produktionsfirma und den Tolkien-Erben entbrannte.

Wie die Zeit Online meldet, sollte ursprünglich 7,5 Prozent aus den Bruttoeinnahmen der "Herr der Ringe"-Trilogie an die Tolkien-Stiftung der Erben gehen. Davon ist aber nur ein äußerst geringer Anteil auf dem Konto der Stiftung gelandet, weswegen die Erben 'New Line Cinema' auf 150 Millionen Dollar Schadensersatz verklagt haben.

Neben der Schadensersatzklage hatten die Erben auch gefordert, dass die Verfilmung des kleinen Hobbit, eingestellt wird. Nun haben sich beide Parteien außergerichtlich geeinigt, so dass das Projekt nun endlich freie Bahn hat. 'New Line Cinema' war davor schon von Regisseur Peter Jackson verklagt worden, was auch in einer außergerichtlichen Einigung geendet hat.

Peter Jackson wird für "Der kleine Hobbit", der zu zwei Filmen verarbeitet wird, die Produktion übernehmen. Die Regie übernimmt Guillermo del Toro, den Filmliebhaber von "Pans Labyrinth" kennen. Die Dreharbeiten sollen im Jahr 2010 aufgenommen werden. Der erste Teil von "Der kleine Hobbit" soll dann im Winter 2011 in die Kinos kommen und der zweite Teil dann Ende 2012.

Bild: www.tolkien-buecher.de, YouTube

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