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"Der große Japaner" - trashiges Superhelden-Kino

Mit "Der große Japaner" ist gestern, am 17. Juli, der nächste aberwitzige Lobgesang auf Superhelden in den Kinos gestartet. Mit "Hancock", "Iron Man" und "Der unglaubliche Hulk" werden die Leinwände dieses Jahr eher nach Hollywood-Art mit Superhelden überschwemmt und mit "Superhero Movie" startet kommende Woche eine Parodie auf das Ganze. Hitoshi Matsumotos Japan-Trash "Der große Japaner" ist auch eher ein wenig ironisch und nähert sich dem Thema im Stil einer Fake-Dokumentation.

Daisato (Hitoshi Matsumoto) ist ein Superheld in der sechsten Generation. Er besiegte bereits auf gloreiche Art Gegner wie das einbeinige Hüpfmonster, den starrenden Zyklopen oder die stinkende Riesenkrake, aber einem Monster ist er nicht gewachsen: Dem Alltag der japanischen Großstadt. Er hat keine Feinde mehr, bis auf die Bevölkerung, die sich unfairerweise über den Superhelden lustig macht. Der etwas abgehalfterte Daiasato gibt jedoch nicht auf, macht sich unermüdlich auf die Suche nach Sponsoren und versucht alles, um hin und wieder ins Fernsehen zu kommen.

Trailer zu "Der große Japaner"

Zwischenzeitlich läuft der japanische Komiker Matsumoto auch schon mal als 30-Meter-Gigant über die Leinwand, wenn sein Körper ein paar hunderttausend Volt zu viel abbekommen hat. Die kunterbunte und überzogene Komödie war der Publikumshit auf zahlreichen Festivals um den Globus und veralbert augenzwinkernd Figuren wie Godzilla und die japanische Kultur. Hitoshi Matsumoto ist in seiner Heimat ein gefeierter Star und zeichnet sich für Regie, Drehbuch und Hauptrolle in "Der große Japaner" verantwortlich. Vor allem Fans des leicht schrulligen Japan-Kinos werden auf ihre Kosten kommen bei dem witzigen und dezent melancholischen Film. Bei uns ist "Der große Japaner" seit gestern in den Kinos zu sehen.

Quelle: Kino.de
Bild: RapidEyeMovies

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