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Das Rock'n'Popmuseum in Gronau

Nach Gronau, einer Stadt im Grenzgebiet zu Holland verirren sich normalerweise nicht viele Touristen. Seit hier 2004 das europaweit einzige Museum eröffnet wurde, das sich in wechselnden Ausstellungen der Geschichte der Pop- und Rockmusik widmet, gehört Gronau auf den Reiseplan jedes Musikfreaks. Zu verdanken hat Gronau das Museum indes seinem berühmtesten Sohn.

Udo Lindenberg wurde in Gronau geboren, und nach ihm wurde der Platz vor dem Museum benannt, das in einer ehemaligen Industriehalle eingerichtet wurde. In einer Dauerausstellung blickt das Museum auf die Entwicklung der Popularmusik in den letzten 100 Jahren zurück. Zum Einsatz kommen dabei nicht nur historische Exponate, sondern auch jede Menge Technik, mit der man die Musik nicht nur hören, sondern auch sehen und erfühlen kann. Daneben greift das Museum in wechselnden Ausstellungen wichtige Strömungen in der Entwicklung der Popmusik auf. Derzeit beschäftigt sich zum Beispiel die Ausstellung „Imageb(u)ilder“ mit der Genese des Musikvideoclips.

Zum Konzept des Rock'n'Popmuseuem gehören selbstverständlich auch Konzerte. Dabei haben die Besucher die Möglichkeit in intimer Atmosphäre, in die große Halle des Museums passen knapp 800 Leute, Stars und Musiker zu erleben, die sich normalerweise nicht ins Niemandsland an der deutsch-holländischen Grenzen verirren würden. Das Museum ist von Mittwoch bis Sonntag zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet, der Eintritt für Erwachsene beträgt 7,50 Euro, Kinder bis sechs Jahre sind frei. Das Museum liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hauptbahnhof Gronau und lässt sich gut mit dem Zug erreichen. Mit dem Auto gelangt man am besten über die A31 ins deutsch-holländische Grenzgebiet und nach Gronau.

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