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Das große Penis-Festival in Japan

In Japan findet gerade das "Kanamara Matsuri", das große Penis-Festival statt. Jeden Frühling wird in der Großstadt Kawasaki das männliche Glied als Symbol der Fruchtbarkeit gefeiert, dabei sind die Straßen voll mit Penissen in allen Farben und Größen.

Was sich nach einer ganz skurrilen Parade anhört, ist ein traditioneller japanischer Brauch, der seine Ursprünge im 17. Jahrhundert hat. In der Edo-Periode kamen Prostituierte zu einem Schrein der Penis-Verehrung, um für gute Geschäfte und den Schutz vor Krankheiten wie der Syphilis zu beten. "Kanamara Matsuri" steht für "Festival of the Steel Phallus", und daher handelt es sich bei diesem Schrein heute um einen gigantischen rosanen Penis, der bei der Parade stolz durch die Straßen getragen wird.

Das ist aber längst nicht alles, beim Penis-Festival gibt es nicht nur riesige Holzpenisse, Mini-Schreins, Maikos (angehende Geishas) und Travestie-Shows, ebenso bekommt man Süßigkeiten, Karotten, Radieschen und anderes Gemüse in Penisform zu sehen und zu knabbern. Viele Reisende aus Europa und Amerika kommen Anfang April nach Kawasaki, nur um sich einen Eindruck vom "Kanamara Matsuri" zu machen. Das Urteil ist eigentlich eindeutig: Die Japaner sind herzliche Menschen, schmeißen tolle Parties und haben einen großartigen Humor.

So lebhaft geht es auf dem Penis-Festival zu

Das große Penis-Festival huldigt übrigens nicht mehr bloß der Fruchtbarkeit und dem männlichen Geschlecht, heute wird es vor allem genutzt, um Geld für die Aids-Forschung zu sammeln. Die Festival-Besucher sehen in den Riesenpenissen, Penis-Spielzeugen, -Nahrungsmitteln und -Souveniers auch eigentlich gar nichts Anstößiges. Beim "Kanama Matsuri" kommen daher vom Kleinkind bis zum Senior alle zusammen, um große Penisse und das Leben zu feiern.

- Bilder des farbenfrohen Penis-Festivals

Bild: tomuraya.co.jp

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