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Daniel Küblböck will beim ESC für Deutschland starten

Beim Vorentscheid zu Eurovision Song Contest 2014 in Kopenhagen will Daniel Küblböck unbedingt auf der Bühne stehen und sich den Startplatz für Deutschland bei dem europaweiten Sangeswettstreit sichern: Doch er kann es nur noch über einen Umweg schaffen, denn der NDR hat seinen Song "Be a man" bereits durchfallen lassen. Nun legt sich Küblböck einen neuen Namen zu und will es erneut versuchen.

Da der DSDS- und Dschungelcamp-Teilnehmer im Jahr 2011 von der 70-jährigen Immobilien-Millionärin Kerstin Elisabeth Kaiser adoptiert wurde, nutzt er nun den neuen Nachnamen. "Ich heiße ja Daniel Kaiser-Küblböck. Wenn sie Küblböck nicht wollen, schwingt sich eben der Kaiser aufs Pferd", meint der einst schrille Sänger, der nun im Justin Bieber-Stil rumläuft.

Der Sänger, der durch geschickte Investitionen in ein Solarfeld in Passau schon zum Millionär wurde, produzierte ein Video zum Song "Be an man" und veröffentlichte es unter dem Namen Daniel Kaiser auf YouTube. Bereits 120000 Mal wurde es angeklickt. "Meine Tänzer und Ich haben zu dem Song eine einzigartige Performance einstudiert. Moderner Zeitgeist, der das Publikum zum kochen bringen soll", sagt Küblböck.

Er möchte sich damit eine sogenannte Newcomer-Wildcard ergattern. Doch ob ein Kandidat, der bereits im Jahr 2003 bei der ersten Ausgabe von DSDS mitwirkte, noch ein Newcomer sein kann, ist die große Frage. Außerdem hat der NDR den Song "Be a man" schon mit klaren Worten abgelehnt. Er eigne sich nicht für einen internationalen Wettbewerb. Doch Daniel Küblböck, der das Lied selbst schrieb, gibt sich auf seiner Facebook weiterhin zuversichtlich und meint, dass kein Feuer so heiß brenne, wie er momentan brenne.

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